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Trendwende

Weihnachtsmarkt wesentlich behaglicher und einladender

Bückeburg. Das Budenvergnügen, das in diesem Jahr erstmals unter dem Namen „Bückeburg glüht auf“ firmierte, profitierte dabei offenkundig nicht nur von der Anziehungskraft von „Bückeburgs guter Stube“, die sich auch schon bei Veranstaltungen wie „Bückeburg kocht über“ und dem Bürgerschießen bewährte. Auch die räumliche Kopplung mit „Bückeburg on Eisstock“ vor der Hofapotheke brachte zusätzliche Geselligkeitsanreize in das vorweihnachtliche Geschehen.

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Nicht zuletzt dürfte das ebenso kalte wie klare und trockene und damit zur Abwechslung einmal wirklich vorweihnachtliche Wetter zum Erfolg der „Glüht auf“-Premiere beigetragen haben. Nur allzu oft – auch und gerade im vergangenen Jahr – hatte sich der bisherige Budenzauber in der Fußgängerzone mit deprimierendem Regenwetter abfinden müssen.

Bewährtes Programm

„Einfach anheimelnder und gemütlicher hier“, das war eine häufige Antwort, die man als Begründung für die einladende Atmosphäre auf dem Marktplatz erhielt. Die Durchgangssituation der Budenmeile im Eingangsbereich der Fußgängerzone sei oftmals als kalt, unwirtlich und abweisend, als wenig einladend und unbehaglich empfunden worden, so die Einschätzung vieler Besucher. Dieses Manko sei nun mit der neuen Anordnung von Buden und Bühne um den Marktbrunnen herum behoben.

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Beim Programm setzten die Organisatoren überwiegend auf Bewährtes, was offenkundig ebenfalls den Geschmack des Publikums traf: Nach der Eröffnung durch den Schaumburger Jugendchor und den weihnachtlich-jazzigen Klängen der Formation b-flat um die Bielefelder Sängerin Bianca Shomburg gaben tags darauf die Bückeburger Jäger unter Leitung von Sven Schnee mit schmissigen Bläserklängen einen satten Vorgeschmack auf die eine Woche später anstehende Weihnachtsserenade vor dem Bückeburger Schloss.

Trendwende geglückt?

Am Samstag gab dann der Kammerchor Cantemus auf dem Marktplatz Kostproben seines Könnens. Für weitere vorweihnachtliche Kurzweil sorgten unter anderem der Rock-’n’-Roll-Club Lollipop, Marks Tanzschule sowie Frank Ellermann aus Rehburg, der mit seinem Esel schon mehrmals auf dem Bückeburger Weihnachtsmarkt Kinderaugen hatte leuchten lassen.

Nach den vielen fehlgeschlagenen Versuchen der Vorjahre (sogar eine organisatorische Kopplung mit dem großen Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg war bereits einmal im Gespräch) könnte dem Stadtmarketing mit dem neuen Konzept nun endlich die Trendwende geglückt zu sein, dem Weihnachtsmarkt wieder in die Spur zu verhelfen. Am gestrigen Abend ging die erste Auflage von „Bückeburg glüht auf“ mit der Ziehung der Hauptgewinne der traditionellen Tombola zu Ende.jp

Von Johannes Pietsch

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