Bückeburg / Katholische Kindertagesstätte St. Marien

„Wertvoller Mosaikstein“

Umzingelt von Kita-Kindern, deren Eltern und anderen Gästen enthüllt Andrea Meyer, Leiterin der Kindertagesstätte St. Marien (Zweite von rechts), das am Glockenturm montierte „Kita-Schild“ nebst neuem Logo.wk

Umzingelt von Kita-Kindern, deren Eltern und anderen Gästen enthüllt Andrea Meyer, Leiterin der Kindertagesstätte St. Marien (Zweite von rechts), das am Glockenturm montierte „Kita-Schild“ nebst neuem Logo.

Bückeburg. Aber: „Anders als beim Flughafen-Neubau in Berlin kam man hier nach fünf Jahren zum Erfolg“ – wenngleich das Projekt statt der anfänglich kalkulierten Baukosten von rund 300000 Euro („dafür bauen wir heute Doppelgaragen“) letztlich circa 600000 Euro gekostet habe.

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 Im Laufe der Jahrzehnte habe sich die Kindertagesstätte, so Brombach, dann stark weiterentwickelt: Im Frühjahr mit zwei Gruppen eröffnet, wuchs die Anzahl der zu betreuenden Kinder bereits im Herbst des ersten Jahres – entsprechend dem jetzigen Stand – auf vier Gruppen an. Und während früher Halbtagsgruppen Normalität waren, wird aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen heute eine Ganztagsbetreuung angeboten. Zudem hat sich das Aufgabenfeld dergestalt verändert, dass seit dem Jahr 2006 eine Integrationsgruppe zur Förderung von Mädchen und Jungen mit Defiziten in der Sprachentwicklung eingerichtet worden ist.

 Insgesamt attestierte Brombach der Kindertagesstätte, dass diese ein „wertvoller Mosaikstein“ innerhalb der Erziehungslandschaft sei, indem deren Mitarbeiterinnen ihren Anteil daran leisten, „Kinder zu wertvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu machen“.

 Die Arbeit der Erzieherinnen sei „unglaublich wichtig“, weil sie Werte nicht nur in Worte kleiden, sondern den Kindern auch vorleben, knüpfte Wiegand Kastning, der Oberprediger der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bückeburg, hieran an. In Anbetracht der großen Verantwortung, die dieser Aufgabe inne wohne, schulde die Gesellschaft den in Kindergärten tätigen Mitarbeiterinnen allerdings generell weit mehr Anerkennung, als ihnen bisher zu teil werde – auch in finanzieller Hinsicht.

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 „Das Wertvollste ist, dass uns die Eltern ihre Kinder anvertrauen“, resümierte Andrea Meyer, die Leiterin der Kindertagesstätte St. Marien. Deshalb, aber auch wegen der Kinder und weil jeder Tag mit ihnen abwechslungsreich ist, mache es sehr viel Freude, hier zur Arbeit zu gehen.

 Komplettiert wurde der Festgottesdienst durch eine Predigt von Benno Wessels (Dechant a.D.), durch Gesangseinlagen der Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte und eine sich ebenfalls um das Thema Werte drehende gemeinsame Aktion von Erzieherinnen und Mitgliedern des Kirchenvorstandes der katholischen Pfarrgemeinde.

 Im Anschluss stand die feierliche Enthüllung eines aus Anlass des 40-jährigen Bestehens am Glockenturm angebrachten „Kita-Schildes“ samt neu entwickeltem Logo sowie Spielestationen in der Kindertagesstätte auf dem Programm. wk

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