Zum 1. März

Neuer Betreiber für Alten- und Pflegeheim Hilaris

 Alten- und Pflegeheim Hilaris: Erst Zwangsversteigerung der Immobilie, jetzt Verkauf der Betreibergesellschaft.

Alten- und Pflegeheim Hilaris: Erst Zwangsversteigerung der Immobilie, jetzt Verkauf der Betreibergesellschaft.

BAD EILSEN. Das hat Schlokat jetzt gemeinsam mit Constanze Masuch, der bisherigen Geschäftsführerin der das Haus betreibenden Alten- und Pflegeheim Hilaris GmbH & Co. KG, in einem Pressegespräch bekannt gegeben. Die Belegschaft habe man bereits informiert, ebenso die Angehörigen der Heimbewohner.

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Es sei ihr eine „Herzensangelegenheit“, den Betrieb an jemanden zu übergeben, der das Hilaris von der Unternehmensphilosophie her in ähnlicher Weise weiterführt, sagt Masuch. Sowohl was das Wohl der „uns anvertrauten Menschen“ betrifft, die es „bestmöglich“ zu versorgen gelte, als auch hinsichtlich der Mitarbeiter. Und dass Schlokat der passende Investor ist, das hat Masuch in den „vielen Gesprächen“, in denen sie sich in den vergangenen Wochen mit ihm ausgetauscht hat, festgestellt („Da gehen wir schon sehr konform“). Was ihr ebenfalls wichtig zu erwähnen ist: „Die Mitarbeiter sind ein eingespieltes Team und wollen auch als Team weitermachen.“ Dem Gesellschafterwechsel würden diese zudem offen gegenüber stehen. Sie selbst wird übrigens komplett aus der Betreibergesellschaft aussteigen.

Alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

„Der Mensch steht im Mittelpunkt“ – gleich, ob zu pflegende Person oder Mitarbeiter, bestätigt Schlokat. Überdies weist er darauf hin, dass alle Arbeitsplätze im Hilaris zu den bestehenden Konditionen erhalten bleiben. Eine Überlegung sei zwar, die Mittagessen für die Heimbewohner zukünftig in der Küche der Kurpark-Residenz Bad Eilsen (Bahnhofstraße) zubereiten zu lassen. Sollte dies so kommen, würde das Küchenteam des Hilaris dann aber dort mit eingesetzt werden. Die Morgen- und Abendmahlzeiten indes würden weiterhin in der Hilaris-Küche vorbereitet werden.

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Was indes sicher eingeführt wird, ist laut Schlokat die „Digitale Pflegedokumentation“, wie sie sich auch schon in seinen drei anderen Seniorenheimen bewährt hat. Statt die gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen analog – also mit Stift auf Papier – vorzunehmen, werden diese mittels einer speziellen Software am Computer gemacht. Dies vereinfache die Arbeit, weil die Mitarbeiter nicht mehr so viel schreiben müssen, erklärt er.

Computerprogramm erleichtert Arbeit

Für das Unternehmen biete die „Digitale Pflegedokumentation“ den Vorteil, dass das Computerprogramm automatisch einen Hinweis gibt, wenn es anhand der von den Pflegekräften getätigten Eingaben bei einem Heimbewohner einen erhöhten Pflegeaufwand feststellt, der die Einstufung in eine höhere Pflegestufe ermöglicht. „Das ist eine Erleichterung“, betont Schlokat.

Wie bereits berichtet, ist die Immobilie, in der das Alten- und Pflegeheim Hilaris (Pächter) ansässig ist, im November vergangenen Jahres für 1,15 Millionen Euro im Wege einer Zwangsvollstreckung versteigert worden. Den Zuschlag erhielt eine Bietergemeinschaft, der unter anderem Schlokat angehört. Die Betreibergesellschaft war von der Zwangsversteigerung allerdings nicht betroffen. Das Haus verfügt über insgesamt 42 Pflegeplätze, beschäftigt sind dort derzeit rund 35 Mitarbeiter. Von Michael Werk

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