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Bahn

GVH: Ministerium greift ein

Bei der Ausweitung des GVH-Tarifs auf Einzeltickets gibt es keinen Fortschritt.

Landkreis. Das Ministerium will zwischen den Landkreisen und der Region auf der einen sowie den Verkehrsunternehmen auf der anderen Seite als Vermittler tätig werden.
"Wir verbinden durchaus Hoffnungen damit", betont dazu Schaumburgs Erster Kreisrat Klaus Heimann. Seit Jahresbeginn seien die Verhandlungen bisher nämlich nicht nennenswert vorangekommen.

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Eigentlich hatte die für Bahnreisende wegen günstigerer Ticketpreise vorteilhafte Änderung schon zu Jahresbeginn in Kraft treten sollen. Doch dann hatten die beteiligten Verkehrsunternehmen erhebliche Nachforderungen mit Blick auf den Defizitausgleich durch die Landkreise und die Region Hannover auf den Tisch gelegt.

Derzeit zeichne sich ab, dass man zunächst einen anderen Schritt gehen will, so der Heimann weiter. Der ziele auf die räumliche Ausweitung des GVH-Regionaltarifs für Dauerkarten. Davon wäre auch der Bahnhof Rinteln betroffen.

"Wir geben die Hoffnung nicht auf"

Dass sich bei den Einzeltickets in den vergangenen Monaten wenig bewegt hat, sei zu bedauern, so Heimann. „Wir geben die Hoffnung aber nicht auf.“ Immerhin bekundeten die Verkehrsunternehmen, dass sie zu weiteren Gesprächen bereit sind. Heimann: „Wir halten also am Ziel fest.“

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Angeschoben worden war der Vorstoß für die Ausweitung des GVH-Tarifs auf Einzeltickets bereits im Sommer 2012 von der Region Hannover. Schaumburg hatte sich dem als erster Landkreis angeschlossen. Vor drei Jahren stellte sich der Kreistag mit seinem Beschluss, jährlich 335 000 Euro als Defizitzuschuss zu zahlen, in verbindlicher Weise zu dem Projekt. Im vergangenen Sommer hatten die beteiligten Bahnunternehmen plötzlich Nachforderungen auf den Tisch gelegt, die zu einer Verdoppelung der Zuschüsse durch Landkreise und Region führen würden.

Durch den neuen Tarif würden sich für viele Bahnreisende Einsparungen von 22 bis 38 Prozent ergeben. ssr

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