Umzug nach Vehlen

Klinikum begrüßt die erste Patientin

Bettina Geißler-Nielsen (vorne) von der Agaplesion-Geschäftsführung begrüßt Elvira Lohse, die erste Patientin in Vehlen.

Bettina Geißler-Nielsen (vorne) von der Agaplesion-Geschäftsführung begrüßt Elvira Lohse, die erste Patientin in Vehlen.

Landkreis/Vehlen. Das Ganze sei „sehr aufregend“, meinte Lohse. Am Vortag sei sie mit einer Armverletzung ins Krankenhaus gegangen und jetzt solch ein Empfang.

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Nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit hat das Agaplesion Evangelisches Klinikum Schaumburg am Dienstag, 28. November, seinen Betrieb aufgenommen. Noch mit gebremster Kraft, muss man sagen. Denn um einen reibungslosen und – insbesondere für die Patienten – sicheren Umzug der beiden noch verbliebenen, kleineren Krankenhäuser in Bückeburg und Stadthagen zu gewährleisten, hat sich das neue Klinikum für die ersten zwei Tage von der Notfallversorgung abgemeldet. Erst ab Donnerstag, 8 Uhr, steht das Klinikum Schaumburg dann auch allen anderen Bürgern offen.

Die erste Patientin

Die Geschäftsführung begrüßt Elvira Lohse als erste Patientin im neuen Gesamtklinikum Schaumburg in Vehlen.

„Diese Klinik ist mehr als die Summe der drei Einzelkliniken“, betonte Dr. Achim Rogge, Sprecher der Geschäftsführung. So warte das als Schwerpunktkrankenhaus konzipierte neue Klinikum mit einem deutlich größeren Leistungsspektrum auf als die Krankenhäuser Stadthagen, Bückeburg und Rinteln, die jeweils nur eine Regelversorgung boten.

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Bei annähernd gleicher Bettenzahl (437) wie die drei früheren Krankenhäuser zusammen (440) verfügt das Klinikum Schaumburg laut Rogge indes über 14 von Chefärzten geführte Fachabteilungen. Ein Novum im Landkreis Schaumburg sind dabei unter anderem die Fachabteilungen Radiologie, Lungenheilkunde, Kardiologie, Gastroenterologie und Urologie.

Zudem verfügt das in der Vehlener Feldmark errichtete Klinikum über einen sogenannten Hybrid-Operationssaal, in dem sowohl minimal-invasive (Schlüsselloch-OP) als auch offene Operationen durchgeführt werden können. Darüber hinaus gibt es nun eine Zentrale Notaufnahme, die sich ausschließlich um Notfallpatienten kümmert, sowie einen als „Elektives Zentrum“ bezeichneten separaten Bereich für Patienten, die etwa zu Voruntersuchungen oder Beratungsgesprächen einbestellt sind. Die räumliche Trennung soll Patienten lange Wartezeiten ersparen.

wk

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