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Kreis ist Modellregion

Konferenz zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Schaumburg ist eine Modellregion zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“.

Landkreis. Dieser ist Träger des vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung verantworteten Projektes „Gleichstellung sichtbar machen, etablieren und verstärken“. Gekommen zu der Konferenz waren vor allem kommunale Gleichstellungsbeauftragte sowie Vertreter von Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsorganisationen.

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Bei diesem Projekt gibt es landesweit fünf Modellregionen, eine von diesen ist der Landkreis Schaumburg, und zwar zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Dass der Landkreis sich schon länger mit diesem Thema befasst, machte Landrat Jörg Farr deutlich. Als Beispiele für Einrichtungen, die eine bessere Vereinbarkeit in diesem Bereich vor allem für Frauen ermöglichen sollen, nannte Farr die Kinderbetreuungsagentur und den Senioren- und Pflegestützpunkt. „Bei diesem Thema ist bei uns derzeit viel in Bewegung“, betonte Farr, fügte freilich hinzu: „Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht, da liegt noch ein langer Weg vor uns.“

Uta Biermann, im niedersächsischen Sozialministerium Referatsleiterin für Gleichstellung, zitierte wissenschaftliche Studien, nach denen Frauen hierzulande aktuell noch doppelt so viel Zeit für unbezahlte Tätigkeiten wie Haushalt, Pflege und Kinderbetreuung aufwenden wie Männer. Das zeige wie wichtig dieses Thema sei, hob Biermann hervor.

Modellregion Schaumburg

Innerhalb des Projekts „Gleichstellung sichtbar machen, etablieren und verstärken“ werde es mit Blick auf die Modellregion Schaumburg darum gehen, aufzuzeigen, was im Bereich der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf hier alles schon erreicht ist, erläuterte Kristina Lunk vom Trägerverein Gleichberechtigung und Vernetzung: „Wir wollen gute Projekte öffentlich darstellen, um Andere zur Nachahmung anzuregen.“ Gleichzeitig werde es allerdings auch darauf ankommen, weiteren Veränderungsbedarf aufzuzeigen.

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Denn Ziel müsse es auch im Landkreis Schaumburg weiterhin sein, eine familienbewusstere Unternehmenskultur, flexiblere Arbeitszeiten und noch bessere Betreuungsmöglichkeiten in den Bereichen Kinder und Pflege zu erreichen, machte Biermann klar.

Grundlage des Projekts sei die Frauenrechtskonvention der UNO, schilderte Lunk. Diese ziele in verbindlicher Form darauf hin, dass die Diskriminierung von Frauen weltweit beseitigt wird.

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