Beckedorf / Praxisumbau

Alles neu im Mai

Ekkehard Dahm (rechts) und seine Mitarbeiterinnen Lorena von Ditfurth (links) und Heike Schwering fühlen sich in den ausgelagerten Praxisräumen ganz wohl.

Ekkehard Dahm (rechts) und seine Mitarbeiterinnen Lorena von Ditfurth (links) und Heike Schwering fühlen sich in den ausgelagerten Praxisräumen ganz wohl.

Beckedorf. Ein Anbau von etwa 15 Quadratmetern, mit einem geräumigen Empfangsbereich, der zu dem Wartezimmer führt, soll erheblich zur Entschärfung der bislang herrschenden Engstellen zwischen dem Wartezimmer und den Behandlungsräumen beitragen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis zum 31. Mai abgeschlossen sein. Bis der Umbau fertig ist, arbeitet Dahm in Containerräumen, die auf der Rückseite des Gebäudes, auf dem Parkplatz des Schützenhauses aufgestellt wurden. Dort hat der Arzt weitestgehend die gleichen Möglichkeiten wie vorher in seiner Praxis.
In fünf Containern wurden Behandlungsräume mit EKG und Ultraschallinstrumenten, ein Wartezimmer und ein Sprechzimmer eingerichtet. Auch wenn die Lösung praktisch ist, ein bisschen eng ist es dennoch. "Vorher war es wesentlich schlimmer, hier ist der Empfangsbereich sogar größer", freut sich Arzthelferin Lorena von Ditfurth. Und nicht nur die Mitarbeiter fühlen sich in den Containern wohl: "Das ist doch schön hier", findet auch eine Patientin, die ihren Arzt in den praktischen Containerräumen aufgesucht hat.
"Die Praxisräume waren ziemlich eng und dunkel, ab einer bestimmten Patientenzahl bedeutete das eben Stress für alle", erklärt Dahm. Bald soll die Praxis jedoch neuesten Standards entsprechen. Die Heizungsanlage, Böden und Fliesen, Fenster und Türen sowie die Einrichtung werden komplett erneuert. Im Zuge dessen sollen auch die Patiententoiletten und die Zugänge zu der Praxis behindertengerecht gestaltet werden.
"Wir stehen schon ein wenig unter Zeitdruck", sagt Jörg Windheim der stellvertretende Bürgermeister von Beckedorf. Dennoch hofft die Gemeinde, die der Bauträger ist, den Termin einhalten zu können und auch im Kostenrahmen von geplanten 124 000 Euro zu bleiben. Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen bezuschusst die Praxissanierung mit 50 Prozent, also einer Summe von 62 000 Euro. Schließlich sei es auch für die innerdörflichen Strukturen und die Gemeinde wichtig, die Arztpraxis vor Ort zu erhalten, betonte Windheim. tbh

Mehr aus Lindhorst

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken