Rat für Machbarkeitsstudie

Bauhofumzug wird geprüft

Der Baubetriebshof der Samtgemeinde Lindhorst ist mit seiner Ausstattung bisher auf drei unterschiedliche Standorte verteilt.

Der Baubetriebshof der Samtgemeinde Lindhorst ist mit seiner Ausstattung bisher auf drei unterschiedliche Standorte verteilt.

Samtgemeinde Lindhorst. Bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen hat der Rat der Verwaltung den Auftrag erteilt, auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie zur Feststellung der Geruchsimmissionen zu prüfen, ob eine zentrale Unterbringung des Baubetriebshofes umsetzbar ist.

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Die Flächen, die sich im Eigentum der Samtgemeinde befinden, liegen in der Nähe des Klärwerks und einer Hühnerzucht. Außerdem soll die Verwaltung eine detaillierte Kostenaufstellung und einen Finanzierungsplan vorlegen.

Für CDU-Fraktionssprecher Sven Unruh wäre die Zentralisierung des Bauhofes „eine logische Konsequenz“ aus dessen positiver Entwicklung in den vergangenen Jahren. Die Samtgemeinde hatte in die Modernisierung investiert, was sich günstig auf den Energieverbrauch und die Kosten ausgewirkt hatte.

Da der Bauhof zurzeit an drei Standorten agiert, sei er „quasi ein Provisorium“, sagte Unruh, der auch zu bedenken gab, dass ein Neubau nicht ganz preiswert sei und noch andere Großprojekte wie ein Feuerwehrneubau anstehen. Deshalb betonte Unruhs Fraktionskollege Jens Bremer die Bedeutung einer genauen Kostenaufstellung als Grundlage für eine Entscheidung.

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SPD-Sprecher Horst Schimmelpfennig kann sich vorstellen, dass durch eine Zentralisierung gespart werden kann. Auch wenn sich herausstelle, dass die Flächen am Klärwerk nicht geeignet seien, solle diese Idee weiter verfolgt werden, meint er.

Ulf Dönau (Bündnis 90/Die Grünen) stellte die Frage, ob dieses Vorhaben wirklich sein müsse. „Wir haben viele Pflichtaufgaben“, riet er zur Vorsicht, um keine Leistungen für die Bürger dafür streichen zu müssen. Matthias Hinse (Die Linke) sieht „keinen Handlungsbedarf“ und wies ebenfalls auf die künftigen Vorhaben und Pflichtaufgaben hin.

Gerade diese Pflichtaufgaben seien es, die der Baubetriebshof erledige, kommentierte Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther diese Äußerungen. "Dazu gehört auch die Unterhaltung der Flächen an Kindergärten, Feuerwehrgerätehäusern und sonstigen Einrichtungen", sagte der Verwaltungschef. "Wir brauchen den Bauhof und müssen ihn auch zukunftsorientiert aufstellen", so Günther.  bab

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