Solabali-Hallenbad

Beckenvertiefung schneller als gedacht

Christopher Sendler vom Fachbereich Bauen (von links) und Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther sind erfreut über die zügig laufenden Bauarbeiten im Hallenbad des „Solabali“.

Christopher Sendler vom Fachbereich Bauen (von links) und Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther sind erfreut über die zügig laufenden Bauarbeiten im Hallenbad des Solabali.

Samtgemeinde Lindhorst. „Es ist auch dem schönen Wetter geschuldet, dass alles so schön trocknet und wir den Termin halten werden“, sagt er. „Dann können auch die Kurse wieder losgehen.“

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Verwaltungsmitarbeiter Christopher Sendler vom Fachbereich Bauen der Samtgemeinde gibt an, dass die Umbauphase maximal bis zum 30. September dauern solle. Am 13. Juli sei mit der sogenannten Aufkantung des Beckenkopfes begonnen worden. Außerdem wurde der Zugang zum Außenbecken endgültig zugemauert.

Attraktiver für das Kursgeschäft

Durch die Baumaßnahme wird das Becken um 34 Zentimeter vertieft. Wie berichtet, soll das für bessere Bedingungen bei den Wassergymnastikangeboten sorgen. Die Wassertiefe wird zudem zwischen 1,16 und 1,50 Metern durch das schon vorhandene Gefälle variieren. Durch die größere Tiefe bestehe die Möglichkeit, „andere Kurse zu integrieren, die vorher abgesagt haben, weil es nicht tief genug war“, sagt Sendler. Im Durchschnitt nehmen zehn bis 15 Personen an den jeweiligen Kursen teil.

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Ebenerdig kommen die Schwimmgäste allerdings nicht mehr ins Wasser. Durch den Aufbau mussten Stufen auch außerhalb des Beckens angelegt werden, um den Beckenrand überwinden zu können. Da diverse Geländer und Haltestangen noch angebracht werden, müsste es Gehbehinderten dennoch relativ einfach gelingen, diese Hürde zu nehmen, denken Günther und Sendler.

Doppelt so teuer

Günther ist nicht nur begeistert darüber, dass der neue Beckenrand nicht klobig wirkt, wie er zunächst befürchtet hatte, sondern auch über die Baufirma. "So 'was Fleißiges habe ich noch nicht gesehen", sagt er. "Die Mitarbeiter denken auch mit", lobt der Samtgemeindebürgermeister die Angestellten der ausführenden Firma Rohrssen aus Hohnhost. Einziger Wermutstropfen für die Samtgemeinde ist der Kostenfaktor. "Wir haben mit 40.000 bis 45.000 Euro gerechnet", gesteht der Verwaltungschef. Man sei schließlich bei rund 80.000 gelandet. "Wir hatten ja auch keine Erfahrungen", begründet er die Diskrepanz.

Von Babette Jakobs

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