Die Mehrheit lebt gern im Ort
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© Quelle: Archiv
Samtgemeinde Lindhorst. „Wir hatten uns ein Ziel gesteckt von 100“, erklärt der HGV-Sprecher, deshalb bewerte er diese Resonanz als sehr gut. Die Ergebnisse sollen Anfang November vorgestellt werden.
Von den 182 Teilnehmern, die den Fragebogen des HGV ausgefüllt haben, stammen 161 aus Lindhorst, wie Klauke sagt. Der Rest aus der Samtgemeinde. Sogar aus Meerbeck und Hannover haben zwei Personen ihre Meinung kundgetan. Der HGV hatte an zwei Tagen auch Infostände eingerichtet, um Kunden, Bürger und Besucher direkt anzusprechen.
Klauke will der offiziellen Vorstellung der Ergebnisse nicht vorgreifen, hat aber festgestellt: „Die überwiegende Mehrheit lebt gerne im Ort.“ Es gebe aber ebenfalls ein paar berechtigte Kritikpunkte und solche, die der HGV als „unrealistisch“ einstuft, wie beispielsweise das Fehlen eines Elektronik-Großmarktes. Ein anderes Angebot, das den Lindhorstern fehle, kann der HGV hingegen gut nachvollziehen. Dies sei zum Beispiel eine Drogerie. Seit der Schließung des Schleckermarktes wurde dies von den Lindhorstern schon bei anderen Gelegenheiten angesprochen.
Klagen über hohes Verkehrsaufkommen
Eine häufig wiederholte Kritik habe ihn überrascht, sagt Klauke. Viele hätten bemängelt, dass das Verkehrsaufkommen in Lindhorst sehr stark zugenommen habe. Das betreffe auch die Zahl der Lastwagen. Über den Umbau des Lindhorster Marktplatzes äußerten sich die Befragten hingegen positiv. „Das wird gut angenommen. Es wurde gesagt, der Platz sei mit wenigen Mitteln sehr gut gestaltet.“
Erstaunlich findet der HGV-Sprecher, dass einige der Befragten bei der Aktion "Lindhorst hat's" über das Geforderte hinausgegangen sind. "Es gab Menschen, die haben sich richtig viel Mühe gegeben und sogar einen Anhang gemacht", berichtet er über Bürger, die sich differenziert zu den Fragen äußerten. "Dabei waren auch viele konstruktive Vorschläge." bab
SN