Lindhorst

Ortsmitte: Der nächste Schritt steht bevor

Ingo Syga (von links), Kai Dageför, Benjamin Dageför und Ali Serhan servieren und kochen bald an der Bahnhofstraße. Foto: gus

Ingo Syga (von links), Kai Dageför, Benjamin Dageför und Ali Serhan servieren und kochen bald an der Bahnhofstraße. Foto: gus

Noch vor einem halben Jahr standen drei Geschäftshäuser an exponierter Stelle im Ortskern leer, zwei davon sind bereits wieder gefüllt. Das dritte Gebäude, zwischen Kirchstraße und Sparkassenfiliale, beherbergt spätestens im Herbst 2011 wieder einen florierenden Betrieb. Das ist zumindest der Plan von "Il Porto"-Betreiber Benjamin Dageför.
Mehrere Gründe sprachen nach dessen Angaben für den Umzug weg von der Kalten Straße hinein ins Zentrum. Zwar sei das Restaurant auch am alten Standort bestens gelaufen. Doch unter anderem war die Situation mit zwei Wirtschaftsbetrieben auf demselben Hof ungünstig. Nebenan ist ein Holzverarbeiter tätig.
Eigentlich wollte Dageför das Hotel Langhorst kaufen, um seinen Betrieb umzusiedeln. Dieses Unterfangen habe sich aber als zu kostspielig erwiesen. Die Volksbank habe ihn dann auf das leerstehende Gebäude neben der Konkurrenz-Filiale aufmerksam gemacht.
Sogar die Gemeinde schaltete sich mehrfach in die Verhandlungen mit dem Eigentümer, einer Pensionskasse, ein, wie Gemeindedirektor Jens Schwedhelm bestätigte. Denn die Gemeinde habe großes Interesse, die leeren Ladenlokale zu füllen. Weiteren Aufwind erhofft sich Schwedhelm von der in Aussicht stehenden Marktplatz-Sanierung.
Dies war ein weiteres Argument für Dageför, an den Marktplatz umzusiedeln. Denn auch er hofft, anschließend einen schicken Platz vorzufinden, auf dem er auch Außenrestauration betreiben könne. Dass die Sanierung erfolgt, davon ist Schwedhelm überzeugt. Schließlich stehe derzeit auch Fördergeld aus dem "Leader"-Projekt in Aussicht. Zudem ergäben sich wegen der fest vorgesehenen Bahnhofstraßen-Sanierung seitens des Landkreises Synergien, die das Projekt günstiger machen würden.
So hat Dageför ausreichend Zeit, das Gebäude, das er gekauft hat, zu renovieren. Geplant ist bereits alles. Der Restaurantbereich soll von 50 auf 70 Plätze wachsen. Zudem gibt es am Marktplatz eine Cocktail-Lounge für Raucher, und zwar im Bereich des ehemaligen Bäckers. Für Feiern mit bis zu 80 Gästen betreibt Dageför künftig auch einen Saal – dies war ein weiterer Grund, sich nach einem anderen Standort umzuschauen. Denn an der Kalten Straße war kein Platz. Somit werde "Il Porto" der erste Betrieb in Lindhorst, der Küche und Saal in einem biete.
Die Speisekarte bleibt unverändert. Abschied nimmt man aber von der Fachwerk-Optik. Das Ambiente soll moderner werden und an die Toskana erinnern. Wann der Umzug genau ansteht, hängt vom Fortschritt der Bauarbeiten an der Bahnhofstraße und am Marktplatz ab. Denn eröffnen soll "Il Porto" am neuen Standort erst, wenn keine Behinderungen mehr zu erwarten sind. Dies könnte bereits im Spätsommer der Fall sein.

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