Lindhorst /<wbr> Ärgernis

Vermieter sperrt Gastronom die Parkplätze

Lindhorst (gus). Bis vor einem Jahr standen noch mehr als 20 Stellflächen für motorisiert anreisende Gäste des „Il Porto“ bereit. Jetzt bleiben noch maximal vier bis fünf Parkplätze, wenn alle Mieter der über dem Gasthaus liegenden Wohnungen ihre Stellflächen nutzen, so Dageför. Grund sei, dass Jördening einen Großteil des Parkplatzes mit Baumstämmen und Gitterboxen versperrt.

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Außerdem parkt er nach Worten Dageförs eigene Fahrzeuge so, dass diese möglichst viel Raum einnehmen. Auch den Lieferweg zur Küche hat der Verpächter nach dem Eindruck Dageförs absichtlich bis auf einen schmalen Streifen zugestellt.

Seine Mitarbeiter weist der Gastronom mittlerweile an, an der Kalten Straße zu parken, damit überhaupt noch etwas frei bleibt. Dennoch befürchtet er Verdienstausfall, da sicher der eine oder andere Gast weiterfahre, wenn er das Gefühl bekommt, das „Il Porto“ sei rappelvoll.

Jördening weist die Umsände als solche nicht zurück. Er erklärt sein Handeln damit, dass er enttäuscht von Dageför ist. Dieser habe ihm einst signalisiert, das „Il Porto“ an der Kalten Straße ausbauen zu wollen. Jetzt erfahre er, dass sein Noch-Pächter etwas ganz anderes im Sinn hat – nämlich den Umzug an die Bahnhofstraße. Dabei hat sich Jördening nach eigener Darstellung bereits um Umbaupläne, Baugenehmigung und Material gekümmert. Die Baugenehmigung bestätigt der Wirt. Doch das Material, das Jördening Dageför für den Umbau „unterjubeln wollte“, bewertet er als Restposten.

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Jördening ist noch aus anderem Grund verstimmt: Dageför will den Namen „Il Porto“ mit an den neuen Standort nehmen. Das hält der Verpächter für unzulässig, schließlich habe das Restaurant schon so geheißen, bevor Dageför es vor sechs Jahren übernommen habe.

Kurze Zeit später kaufte Jördening den Hof an der Kalten Straße samt Restaurant aus einer Insolvenz heraus. Den Namen „Il Porto“ ließ sich Dageför mittlerweile rechtlich sichern, behauptet dieser, was Jördening wiederum bezweifelt. Er pocht darauf, dass das „Il Porto“ auf seinem Grundstück bleibt und er es anderweitig verpachtet. Sollte ihm Dageför den Namensverbleib zusichern, wolle er auch die Parkplätze wieder freigeben. „Ich bin der letzte, der jemandem Steine in den Weg legt“, sagt Jördening.

Dageför weist allerdings auf länger zurückliegende Ärgernisse im Pachtverhältnis hin. Er wolle dennoch keinen Streit und nur sein letztes Jahr am alten Platz in Ruhe „durchziehen“. Dann ziehe das „Il Porto“ an die Bahnhofstraße.

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