Ferienreporter untersuchen Süntelbuchen

Allee kürzer als gedacht

Die Ferienreporter Jonas (von links), Mirja, Carolina, Bartosz, Lisa-Marie, Christoph und Liam vor der Süntelbuche an der Promenade.

Die Ferienreporter Jonas (von links), Mirja, Carolina, Bartosz, Lisa-Marie, Christoph und Liam vor der Süntelbuche an der Promenade.

BAD NENNDORF. Das Ausmessen ergab: Die Allee ist nur gut 300 und nicht etwa 500 Meter lang. Die Mehrheit der befragten Kurpark-Besucher kannten die Allee, und sie ist offenbar sehr beliebt. Denn nur eine Person sagte, sie finde die Baumansammlung nicht schön. Es kamen auch Verbesserungsvorschläge zusammen: Die Holzschnitzel sind nicht jedermanns Sache, da sie nicht natürlich wirken. Eine Bad Nenndorferin wünschte sich, dass es bald wieder ein Lichterfest wie das Neujahrsleuchten 2015 gibt.

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Die Süntelbuchenallee ist ein beliebtes Fotomotiv.

Die Süntelbuchenallee ist ein beliebtes Fotomotiv.

Traurig fanden die Nachwuchs-Reporter, dass so viele Liebeserklärungen und Grüße in die Rinde der seltenen Bäume geritzt worden sind. An mehreren Stellen steckte Müll in Astlöchern. Zudem lagen einige dicke Holzstücke im Weg. Der weniger bekannte obere Abschnitt war zwar ausgeschildert aber kaum passierbar.

In der Touristinformation erfuhren die Zehn- bis 14-Jährigen, dass es der Familie von Münchhausen zu verdanken ist, dass die aus dem Süntel stammenden Buchen auch im Ausland wachsen. Es war Brauch, dass eine Frau des Hauses nach ihrer Hochzeit eine Süntelbuche mit in ihr neues Heim nahm. Ein besonders schönes Exemplar, das auf diese Weise exportiert wurde, befindet sich in Lenthe bei Hannover.

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Die Allee ist äußerst gefragt, täglich erkundigen sich im Schnitt zwei Touristen nach ihr. Wie viele Spaziergänger dort unterwegs sind, kann nicht geschätzt werden. Besonders beliebt sind in der Tourist-Info die Postkarten von den Süntelbuchen.

Echt cool: Auch im Sommer gibt es Schnee im Kurpark zu sehen.

Echt cool: Auch im Sommer gibt es Schnee im Kurpark zu sehen.

Erstaunlich für die Ferienreporter: Die Süntelbuchenallee zählt nicht zu den 52 Naturdenkmälern in Schaumburg, obwohl einzelne dieser Bäume als solche ausgewiesen sind – zum Beispiel in Hülsede.

Die ersten dieser Bäume wurde um das Jahr 1890 von dem damaligen Gärtnermeister Carl Thon gepflanzt. 2015 wurde die Allee für 80 000 Euro saniert.

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