Bad Nenndorf / Austausch

Die römische Küche bringt die Schüler zusammen

Nicht voneinander zu unterscheiden: Schüler und Lehrer aus Bad Nenndorf und Belgien mit Markus Hoffmann (von links), Irmtraud Gratza-Lüthen, Therese Seuntjens, Christiane Siegert, Thomas Warnecke, Veerle Noels, Sandy Renap und Stefan Fitzke.

Nicht voneinander zu unterscheiden: Schüler und Lehrer aus Bad Nenndorf und Belgien mit Markus Hoffmann (von links), Irmtraud Gratza-Lüthen, Therese Seuntjens, Christiane Siegert, Thomas Warnecke, Veerle Noels, Sandy Renap und Stefan Fitzke.

Bad Nenndorf (ems). Dem belgischen Schüleraustausch mit Schwerpunkt "Latein" und "Ernährung" liege "die Übersetzung lateinischer Texte von Petron und Plinius" ebenso zugrunde wie "das Nachkochen ausgewählter Rezepte aus dem Kochbuch des Apicius". "Englisch ist dabei ein Nebeneffekt", bemerkte Siegert mit einem Augenzwinkern, denn schließlich müssten die Schüler "eine gemeinsame Sprache zur Verständigung finden".

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Laut Auskunft des belgischen Schülers Styn Demarbaix aßen die Römer übrigens ziemlich ausgewogen: nämlich viel Salat, Fisch, Oliven, Obst und Ziegenkäse. Ausgewogen darf auch das Austauschprogramm genannt werden, denn von sieben gemeinsamen Tagen verbringen die Schüler jeweils drei Tage in Belgien und drei in Deutschland. „In diesem Jahr war der Bus voll“, wurde erzählt, denn im „Jubiläumsjahr“ waren Gruppen mit jeweils 23 Personen unterwegs.

„Dabei entstehen enge und langjährige Freundschaften“, begeisterte sich GBN-Direktorin Irmtraud Gratza-Lüthen – und die belgische Schulleiterin Theres Seuntjens stimmte fröhlich ein. Projektleiter Stefan Fitzke fasste die jungen Europäer bei einem lateinischen Lied als Dirigent im Chor zusammen, und die im Forum des GBN versammelten Eltern und Geschwister gaben ihr Bestes, auch beim Applaus.

Lehrer Thomas Warnecke transportierte zudem die Stimmungsbilder aus Malle mit den Kommentaren der Kinder – und heraus kam die „Hitliste“ der Belgienfahrer: „Das gemeinsame Übersetzen und die römischen Speisen, die wir selber zubereitet haben.“ Aber auch von „lustigen Belgiern“ war die Rede und von „Feueralarm“. „Bei den nicht immer perfekten Kochkünsten der Kinder brennt schon mal etwas an“, illustrierte Warnecke eine der amüsanten Auswirkungen der zehnjährigen Tradition.

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„Tradition“ sei auch ein „Sitzstreik“ vor dem Reisebus, um die Abreise der Gastschüler zu verzögern. „Die haben sich so gern“, interpretierte die internationale Lehrerschaft – und, nicht voneinander zu unterscheiden, trabte sodann die Jugend beider Nationen gen Mensa, wo zum Höhepunkt des Abends von fleißigen Eltern ein gemeinsames Mahl serviert wurde.

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