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Grüne: Start mit drei Ex-Sozialdemokraten an der Spitze

Drei Ex-Sozialdemokraten an der Spitze: Bernd Reese, Birgit Kramp und Nils-Christoph Fiedler bilden den Vorstand des Nenndorfer Ortsverbands der Grünen.

Drei Ex-Sozialdemokraten an der Spitze: Bernd Reese, Birgit Kramp und Nils-Christoph Fiedler bilden den Vorstand des Nenndorfer Ortsverbands der Grünen.

SAMTGEMEINDE NENNDORF. Als Sprecher fungieren Birgit Kramp und Nils-Christoph Fiedler, die Funktion des Kassierers übernimmt Bernd Reese. Alle drei Kommunalpolitiker waren früher bei der SPD aktiv. Und das in vorderster Front. Reese gelang 2006 auf SPD-Ticket der Einzug als Samtgemeindebürgermeister ins Nenndorfer Rathaus.

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Kramp war bis März 2016 stellvertretende Vorsitzende der Rodenberger SPD. Und Fiedler fungierte mehrere Jahre lang als Vize-Chef der Sozialdemokraten in Bad Münder.

Einst Ende wegen Inaktivität

Beisitzerinnen des Vorstands sind Lea Dohm und Imke Hennemann-Kreikenbohm. Ein Kreis habe sich in den vergangenen Monaten zusammengefunden, nun wollte sich die Gruppe eine offizielle Form geben, führte Fiedler aus. Damit treten sie in die Fußstapfen einer Grünen-Formation, die sich 1984 gegründet hatte, mangels Aktivität aber einige Jahre später wieder aufgelöst wurde.

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Die zwölf Parteimitglieder der Grünen, die in der Samtgemeinde wohnen, sind nun beim Ortsverband aufgeführt. „Wir sind zwar ein kleiner Haufen, aber alle sehr engagiert“, sagte Fiedler.

Der Vorstand ist guter Dinge, dass sich die Zahl erhöht. Schließlich bietet der Ortsverband mehr lokalen Bezug als die Kreisgruppe. Die Wege sind nun kürzer, befand Fiedler. Die Gruppe verfügt außerdem über eigene finanzielle Mittel. Damit und durch die Ansprechpartner vor Ort könnten gewisse Vorhaben schneller realisiert werden, erklärte Kramp. Auch werde der Kreisverband entlastet.

Rückhalt für Ratsfraktion

Die Gruppe bietet zudem Rückhalt und Anregungen für die Grünen-Fraktion, bestehend aus Reese und Hennemann-Kreikenbohm. „Die thematische Auseinandersetzung verteilt sich auf mehr Schultern“, so Fiedler.

Inhaltliche Schwerpunkte sollen die Stichworte Natur und Umwelt bilden, weiterer Fokus liege auf der sozialen Gerechtigkeit, sagte Reese. Aufgegriffen werden sollen lokale Themen. Dazu solle weiterhin in Form von offenen Sitzungen das Gespräch mit Bürgern gesucht werden.

Die Fraktion sei vergleichsweise klein, könne aber bezüglich der gestellten Anträge und Initiativen mit den größeren Gruppen mithalten, befand Ratsherr Reese – auch wenn nicht immer alles Anklang gefunden habe. göt

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