Bad Nenndorf / Altkleidercontainer

Kleider machen Ärger

Der dubiose Container an der Rotrehre.

Der dubiose Container an der Rotrehre.

Bad Nenndorf. Unternehmen und Organisationen, die Altkleidercontainer im öffentlichen Raum platzieren, müssen dafür Genehmigungen bei den Ordnungsämtern einholen. Im Bereich Drei Steine hatte es bereits vor einiger Zeit Ärger mit einem dort illegal abgestellten Behältnis für ausrangierte Textilien gegeben. Auf Anweisung von Stadtdirektor Bernd Reese habe sich das Bad Nenndorfer Ordnungsamt dem Problem angenommen. Doch es handelt sich nicht um den einzigen Container, den Altkleidersammler unzulässig in Bad Nenndorf hinterlassen haben.

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Ein Behälter des Unternehmens KSB, das unlängst in einem TV-Bericht des NDR mit unlauteren Machenschaften in Verbindung gebracht worden war, befindet sich an der Rotrehre. Der Versuch dieser Zeitung, mit KSB telefonisch in Kontakt zu treten, scheiterte ebenso wie der Versuch, von dem der NDR berichtet hatte.

Auf den Fall aufmerksam gemacht, stellte Bremer fest, dass auch dieser Container nicht genehmigt worden war. Das Ordnungsamt prüfe nun, welche Konsequenzen dies nach sich zieht. Ganz leicht haben es die Behörden nicht, weil sie das fremde Eigentum – KSB warnt sogar mit einem aufgedruckten Belohnungshinweis, sollte ihre Kleiderbox verschwinden – nicht einfach entfernen lassen dürfen.

Es werde wohl eine Ersatzmaßnahme eingeleitet: Der Eigentümer erhält die Aufforderung, seinen Container abzuholen. Ein Problem, wenn die angegebene Telefonnummer nur zu einem Anrufbeantworter führt. Nach einer bestimmten Frist kann die Stadt die Container dann aber einkassieren. Womöglich setzen die Eigentümer der Behälter darauf, dass sie schon zuvor eine üppige Ladung Altkleider gesammelt und abtransportiert haben.

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Auch an der Lehnhast und an der Piepmühle sind dubiose Altkleiderboxen zu finden. Dort fehlen die Kontaktdaten gänzlich. Der Betreiber einer Schuh-Box an der Lehnhast erklärte auf Anfrage, dass es normal sei, dass Firmen mit Altkleidern auch Profit machen wollen. Eine Kontaktmöglichkeit müsse aber selbstverständlich gegeben sein, damit diejenigen, die ihre Spenden abgeben, nachfragen können, was damit geschieht. gus

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