Bad Nenndorf / Einführungsgottesdienst

„Pastor der Herzen“ hofft auf Vertrauen

Volle Kirche, fast wie zu Weihnachten: Die St.-Godehardi-Gemeinde beim Einführungsgottesdienst ihres neuen Pastors.

Volle Kirche, fast wie zu Weihnachten: Die St.-Godehardi-Gemeinde beim Einführungsgottesdienst ihres neuen Pastors.

Bad Nenndorf (ems). Als Schultz-Waßmuth die Hände zum Segen aufgelegt wurden, herrschte andächtiges Schweigen in der proppevollen Kirche, die mit ihren rund 500 Plätzen an und für sich reichlich Platz bietet. Im Anschluss daran wurde mit sogenannten "Chains" unter Leitung von Organistin Regina Heymann ein "Wiegenlied" gespielt, wobei diese ausgefallenen Glockeninstrumente "hell wie Engelsstimmen" klangen und "die Liturgie der Einführung" perfekt unterstrichen. "Wenn etwas gelingen soll, braucht es den guten Geist Gottes", erinnerte der Superintendent – und gemeinsam mit der Gemeinde wurde dafür gebetet und das Kirchenlied NB 552 gesungen: "Komm, Heiliger Geist, der Leben schafft." Von der Galerie erklang der Posaunenchor, und nach rund einer Stunde ging der Gottesdienst – reich angefüllt mit gehaltvollen Predigten – zu Ende.

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Im Gefolge sämtlicher evangelischer Pastoren aus der Samtgemeinde und an der Seite des Superintendenten eilte Schultz-Waßmuth im Anschluss der Gemeinde voraus ins „Haus der Begegnung“. Dort wurden die Feierlichkeiten in lockerer Atmosphäre fortgesetzt, und Pastorin Sabine Lambrecht bestätigte nachdrücklich ihre Freude über den zweiten Pastoren in der Kurstadt. „Wenn man sich als Pastorin auf jemanden freut“, so Lambrecht, dann wolle man dem auch Ausdruck verleihen. Eckard Wossidlo vom Kirchenvorstand überreichte mit lustigen Worten dem „Neuen“ ein „kleines Willkommenspaket“ mit ausgesuchten „Nenndorfer Spezialitäten“.

Ehe das Büfett eröffnet wurde, bat Schultz-Waßmuth, der in seiner vorhergehenden Gemeinde als „Pastor der Herzen“ galt, „um einen kleinen Vertrauensvorschuss“. Denn trotz aller Kompetenz und allen Wissens sei auch er auf das Vertrauen seiner Gemeinde angewiesen.

Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese und Bad Nenndorfs stellvertretender Bürgermeister Werner Tatge überreichten dem künftigen Neubürger ein glasgerahmtes Bild mit primär grünen Motiven und erbaten „auch weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde“ – besonders für die Veranstaltung „Bad Nenndorf ist bunt“.

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