Bad Nenndorf / Mehrgenerationenhaus

Welcher Name für das Haus?

Die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Soziales, Kultur und Sport schauen sich im Mehrgenerationenhaus um. gus

Die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Soziales, Kultur und Sport schauen sich im Mehrgenerationenhaus um.

Von Guido Scholl

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Bad Nenndorf. Sigrid Bade hatte bereits den Vorschlag "Megahaus" gemacht, um den sperrigen Begriff Mehrgenerationenhaus zu ersetzen. "Mir gefällt der Name Megahaus ganz gut, weil er kurz und knapp ist", sagte Marlies Matthias (CDU). Außerdem sei er einprägsam. Sie hatte aber auch gegen einen Wettbewerb nichts einzuwenden.

 Die Ausschreibung soll die Stadt koordinieren. Für diese Aufgabe empfahl der Ausschuss Jugendzentrums-Leiter Moran Dzang. Dieser hatte angeregt, auch die Schulen daran zu beteiligen. „Schüler kommen manchmal auf die besten Ideen“, so Dzang. Preise für die besten Namensvorschläge werden nach dem Willen der Ausschussmitglieder auch ausgelobt.

 Die veranschlagten 300000 Euro für die Baukosten für das Haus sind nach Angaben von Stadtdirektor Bernd Reese um 53000 Euro überschritten worden. Im Gegenzug hat die Stadt erfolgreich 40000 Euro an Zuschuss akquiriert. Dieses Geld floss allerdings nicht ausdrücklich für die Idee, mehrere Generationen zusammenzubringen. Ursprüngliches Ziel war nach Worten Matthias Bocks (CDU) gewesen, über diesen Aspekt Zuwendungen zu beziehen. Ein anderer Name würde diesem Ansinnen aber nicht im Wege stehen. „Es bleibt ein Mehrgenerationenhaus, egal wie wir es nennen“, betonte Silke Engelking (beratendes Mitglied).

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 „Weitestgehend fertig“ ist das Haus jetzt, so Ordnungsamtsmitarbeiter André Lutz. Die Bauabnahme ist mittlerweile erfolgt. Wenige Mängel waren bei dem Termin Ende vergangener Woche aufgetaucht und sind nun beseitigt worden. Der Bereich im Obergeschoss links hinter der früheren Gaststätte und die Balkone sind noch im alten Zustand. Restarbeiten müssen noch in der Gemeinschaftsküche (frühere Gaststätte) und im Kursraum beziehungsweise Schießraum im Untergeschoss erledigt werden. Komplett fertig sind die Räume des VfL und des Juz. Auch der Lift funktioniert. Den vollen Betrieb soll das Mehrgenerationenhaus nun im Sommer aufnehmen.

 Reese lobte das hohe Maß an Arbeitsleistung, den die beteiligten Vereine – allen voran der VfL Bad Nenndorf – erbracht haben. Gesangverein, Schützenverein, Sportverein und Juz nutzen das Haus gemeinsam.

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