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Niedernwöhren: Mittellandkanal

Baden erlaubt, Springen verboten

Grundsätzlich ist das Baden im Mittellandkanal erlaubt, sagt Hans-Jürgen Westermann, Sprecher des WSA. Es erfolgt allerdings auf eigene Gefahr, wie auf in regelmäßigen Abständen postierten Hinweistafeln erklärt wird. Dasselbe gilt für die Nutzung der Wege entlang dem Gewässer.

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Verboten ist hingegen das Springen von sämtlichen Anlagen in den Kanal – speziell von Brücken. Wer dabei erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen, betont Westermann. Die Gefahr bei Sprüngen in die viel befahrene Wasserstraße sei nicht zu unterschätzen.

Für das Baden im Kanal gibt Westermann einige Sicherheitstipps. Schwimmer sollten sich stets in ausreichender Entfernung zu den Schiffen aufhalten. Diese fahren in rund zwölf Metern Distanz zum Ufer und erzeugen in dem eigentlich stehenden Gewässer ernst zu nehmende Strömungen. In das Fahrwasser eines Wasserfahrzeugs zu geraten sei höchst gefährlich. Das gelte im Übrigen auch für die Weser, in der das Baden auch erlaubt ist, obwohl Schiffe darauf verkehren.

Das Schwimmen von einem Ufer zum anderen ist nur dann ratsam, wenn weit und breit kein Schiff zu sehen ist. Denn mit bis zu zwölf Stundenkilometern sind die Wasserfahrzeuge nicht eben langsam unterwegs, und Entfernungen können täuschen. Motorboote, so Westermann, überschreiten die zulässige Geschwindigkeit von zwölf Kilometern pro Stunde sogar. „Auch wenn das verboten ist.“ Auch deshalb sei ausgesprochene Vorsicht geboten bei Versuchen, den 55 Meter breiten und vier Meter tiefen Mittellandkanal zu durchschwimmen.

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Und abgesehen von den Kanal-spezifischen Hinweisen gelten selbstverständlich dieselben Regeln wie im Schwimmbad: Die eigenen Kräfte richtig einschätzen, nicht bei Gewitter ins Wasser gehen, nicht abrupt aus der Hitze ins kalte Wasser springen und andere Schwimmer nicht gefährden. gus

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