Dorfentwicklung

Auftrag bleibt in Schaumburg

Die Grüne Mitte verbindet alle drei Bergkruggemeinden. Ihre Attraktivitätssteigerung könnte einen Punkt der Dorfentwicklung darstellen.

Die Grüne Mitte verbindet alle drei Bergkruggemeinden. Ihre Attraktivitätssteigerung könnte einen Punkt der Dorfentwicklung darstellen.

Helpse/ Seggebruch / Hespe. Insgesamt vier Büros hatten während einer gemeinsamen Ratssitzung ihr Angebot vorgestellt. Der Beschluss für die Firma Kirchner sei mehrheitlich gefasst worden, berichtete Ditmar Köritz, Gemeindedirektor in Seggebruch, im Anschluss der Sitzung. Ein Pluspunkt sei die örtliche Nähe gewesen. Die Wege nach Stadthagen seien doch schneller als etwa nach Nienburg oder Hannover.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zudem hätten die drei Gemeinden bereits gute Erfahrungen mit dem Büro Kirchner gemacht, das auch mit dem Antrag der Bergkruggemeinden auf Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm betreut war. "Und das sehr erfolgreich, immerhin haben wir es sogar auf Platz eins geschafft", sagte Köritz. Dritter ausschlaggebender Punkt: Kirchner habe das günstigste Angebot abgegeben. Inhaltlich hätten sich die vier Angebote der Planungsbüros im Großen und Ganzen sehr geähnelt.

Umsetzung nicht vor 2020

Wie geht es weiter? Die Gemeinden müssen bis zum 15. September dieses Jahres den Antrag auf Förderung der Planungskosten stellen. „Sobald der Antrag durch ist, können wir die Verträge mit Kirchner erstellen“, erklärt Köritz. Zeitnah soll dann auch die Auftaktveranstaltung mit der Öffentlichkeit organisiert werden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

"Denn es ist das Ziel, die Öffentlichkeit so viel wie möglich in das Verfahren einzubinden. Das soll keine politische Geschichte werden."
Nächster Stichtag ist dann der 15. September 2019. Bis dahin müssen die Bergkruggemeinden den Plan für ihre Dorfentwicklung einreichen. Zur Umsetzung der ersten Projekte werde es nicht vor 2020 kommen, so Köritz.

Förderung für private Projekte möglich

Konkrete Projekte stünden noch nicht fest, ein Fokus werde aber sicherlich auf der Gestaltung des Bergkruges und der Aufwertung der Grünen Mitte liegen. Diese Region bildet das Zentrum der drei Gemeinden Hespe, Helpsen und Seggebruch. Neben Projekten, die alle drei Kommunen betreffen, seien aber auch Vorhaben möglich, die nur einzelne Gemeinden berühren.

Projekte von Privatleuten seien im Rahmen der Dorfentwicklung ebenfalls förderwürdig. Auch für diese Zwecke soll das Planungsbüro Kirchner künftig als Berater zur Verfügung stehen. kil

Mehr aus Nienstädt

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken