Nienstädt

Filter aus Nienstädt in die ganze Welt

Eine Filtertec-Anlage bei Kali+Salz im Untertagebetrieb am Standort Werra. pr.

Eine Filtertec-Anlage bei Kali+Salz im Untertagebetrieb am Standort Werra. pr.

Nienstädt. Vor 25 Jahren gründete Hans-Werner Dehne demnach ein Unternehmen mit Sitz in der eigenen Wohnung an der Niedernwöhrener Straße in Stadthagen. Rasch wuchs der Betrieb, es folgte ein Umzug an die Straße Am Ziegeleiteich. 1991 siedelte das Unternehmen nach Nienstädt um und bezog dort ein Geschäftsareal an der Straße Kleefeld.

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Dort arbeiten mittlerweile zwölf Beschäftigte in zwei Betriebsgebäuden. Gesellschafter sind Hans-Werner und Ursula Dehne sowie Sohn Daniel Dehne. Das Tätigkeitsfeld von Filtertec ist die Entstaubungstechnik. Gemeint ist die Säuberung der Luft von Partikeln, die entweder entsorgt oder wieder der Produktion zugeführt werden sollen. Letzteres kommt beispielsweise in der Salzförderung und der Lebensmittelproduktion zum Tragen.

Filtertec bietet individuell zugeschnittene Filtertechnik an, die wiederum von Anlagenbauern in Auftrag gegeben werden. Ein großer Auftraggeber ist die Kali+Salz-GmbH. In deren Untertagebau ist Filtertec-Technik nach Einschätzung Daniel Dehnes inzwischen führend. Ein anderer wichtiger Geschäftspartner ist die Hosokawa-Group, ein Unternehmen, das weltweit unter anderem in den Bereichen der mechanischen Verfahrenstechnik mit Mahlanlagen tätig ist. Dieses sorgt dafür, dass die Filter aus Nienstädt in allen Herren Ländern im Einsatz sind.

Während die Filter in den Salzbergwerken mittlerweile Serienprodukte sind, wird für die Bereich Chemie-, Pharmazie- und Nahrungsmitteltechnik individuell, je nach Einsatzbereich, gestaltet. Das Herzstück aller Filteranlagen sind in der Regel textile Filterschläuche durch die die Luft gesaugt wird. Die Partikel bleiben an der Oberfläche haften und werden per vollautomatischen Druckluftstoß abgelöst.

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Die Filtertec-Produktpalette ist umfassend – sie reicht von Filtern, die 500 Kubikmeter Luft pro Stunde reinigen bis hin zu solchen, die 100 000 Kubikmeter pro Stunde schaffen. Das Nienstädter Unternehmen hat über seine Gesellschafter mehrere Patente angemeldet. Die Firmenphilosophie lautet: Wir müssen ständig an uns arbeiten und innovativ sein, um als kleines Unternehmen bestehen zu können. Zuverlässigkeit und Qualität sind immer noch wichtige Faktoren.

Für den Bereich der Entstaubungstechnik gibt es keinen speziellen Berufsbildungsweg, erklärt Daniel Dehne. Sein Vater habe die Arbeit von der Pike auf gelernt. Dasselbe treffe auf den Sohn zu. Vieles seien Erfahrungswerte, sagt der Junior. Und diese stammen mittlerweile aus 25 Unternehmens-Jahren. gus

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