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Kooperation

Hilfe für Anrufbus in Bückeburg nur begrenzt

Viele junge Familien sind hier begleitet worden.

Samtgemeinde Nienstädt. Der Vorsitzende des Nienstädter Vereins, Bernd Tünnermann, schränkt aber ein, dass Hilfe lediglich bei der Disposition möglich wäre. Alle anderen Voraussetzungen müssten die Bückeburger Initiatoren und die Stadt aber zuvor selbst schaffen.

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Wie berichtet, hatte Bückeburgs Seniorenbeiratsmitglied Klaus Rechtien angekündigt, sich mit den Nienstädtern zwecks Unterstützung in Verbindung zu setzen, um die Erweiterung von deren Vereinsaktivitäten auf das Gebiet von Bückeburg zu erreichen. Doch so leicht geht das nicht, wie Tünnermann auf Nachfrage erklärt.

„Grundsätzlich ist das so, dass Bückeburg das so machen müsste wie wir“, sagt der Vorsitzende des Vereins Anrufbus Nienstädt. Das heißt, „einen Verein gründen, ein Mietwagenunternehmen anmelden, ein Auto kaufen, einen Raum und eine Telefonnummer einrichten“ und auch ehrenamtliche Fahrer finden und ausbilden. „Die müssen das gleiche durchmachen wie wir.“ Denn eins stehe fest: Die Kapazitäten in Nienstädt reichen bei weitem nicht aus, Fahrten in Bückeburg mit den vorhandenen Fahrzeugen und dem Personal zu übernehmen. Deshalb habe Nienstädt nun auch beantragt, ein drittes Fahrzeug in Betrieb nehmen zu können, um die Anfragen in der eigenen Kommune zu bewältigen.

In der Gründerzeit des Nienstädter Anrufbusses hat der Verein ebenfalls zunächst die genannten Voraussetzungen geschaffen und dann als Kooperationspartner mit dem Anrufbus Niedernwöhren zusammengearbeitet. Dieser hat allerdings nur die Koordination der Fahrten über seine Dispositionszentrale gesteuert. Für eine kurze Zeit habe Niedernwöhren den Nienstädtern auch einen Wagen ausgeliehen, weil das bestellte Fahrzeug auf sich warten ließ, ruft Tünnermann in Erinnerung. Dies sei aber nur möglich gewesen, weil dort genug Autos im Einsatz gewesen seien. „Bis auf die Zentrale haben wir aber alles selber gemacht.“

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„Wir können mit unseren Autos das, was die Bückeburger wollen, nicht leisten“, fügt er deutlich hinzu. Alle Fahrten, die zurzeit nach Bückeburg gehen, stünden im Zusammenhang mit der Samtgemeinde Nienstädt. „Entweder wollen Nienstädter nach Bückeburg oder Bückeburger nach Nienstädt“, sagt Tünnermann. Das mache im Moment einen Anteil von 16 Prozent der Fahrgäste aus. „Das einzige, das ich anbieten kann, ist, die Zentrale zu erweitern“, bietet der Vorsitzende an.

Die Entwicklung der Nienstädter Fahrten und Gästezahlen hat sich derart entwickelt, dass nun beim Landkreis der Antrag für das dritte Fahrzeug gestellt worden ist. "Der entsprechende Ausschuss tagt noch im Herbst", sagt Tünnermann, der sich wieder eine Förderung erhofft. Der Landkreis hatte die beiden vorhandenen Autos zu 100 Prozent aus Regionalisierungsmitteln bezahlt. bab

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