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Samtgemeindebürgermeister

Mehr als 80 Prozent der Stimmen für Köritz

Im Amt bestätigt: Ditmar Köritz.

Samtgemeinde Nienstädt. Wie erwartet ist Ditmar Köritz, Bürgermeister der Samtgemeinde Nienstädt, im Amt bestätigt worden. Er holte 81 Prozent der Stimmen. Der SPD-Mann hatte bei dieser Wahl keinen Gegenkandidaten. Schon vor acht Jahren hatte er als Alleinkandidat mehr als 80 Prozent geschafft, allerdings bei erheblich niedrigerer Wahlbeteiligung.

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„Auf dieses Ergebnis bin ich sehr stolz“, sagte ein sichtlich gelöster Ditmar Köritz auf der Wahlparty der SPD im Feuerwehrhaus Schierneichen. „Das sind wirklich tolle Zahlen.“

Carsten Ruhnau, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Schaumburg, schaute auch in Schierneichen vorbei. Er freute sich an einem Abend, der für Sozialdemokraten außerhalb von Schaumburg katastrophal verlief, über den Erfolg von Köritz, den er in eine Reihe mit den Siegen von Svenja Edler in Lindhorst und Jörn Wedemeier in Sachsenhagen stellte. „Das Beispiel von Ditmar Köritz belegt, dass Sozialdemokraten durchaus Wahlen gewinnen können – wenn sie als Menschen überzeugend auftreten und ein vernünftiges Programm vertreten.“ Wenn dann auch noch die Partei zusammenstehe, seien durchaus Ergebnisse wie das in Nienstädt drin.

Heinz David, Sprecher der CDU-Fraktion im Samtgemeinderat, gratulierte Köritz zum Ergebnis. Er hoffe, dass die politische Zusammenarbeit weiter gedeihlich sein werde.

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„Auf die Samtgemeinde warten große Aufgaben“, sagte Heinz David und nannte in diesem Zusammenhang die Dorferneuerung, in der die Bergkrug-Gemeinden Hespe, Helpsen und Seggebruch derzeit stecken. „Hier wird Köritz in der Eigenschaft gebraucht, die er besonders gut beherrscht – als Moderator.“

Das Ergebnis sei „zu erwarten gewesen“, meinte Friedrich Deventer, der im Samtgemeinderat für die Grünen spricht. Es habe ja eigentlich „gar keine richtige Wahl gegeben“, meinte er angesichts des Umstands, dass Köritz der einzige Kandidat war.

Seit 2012 im Amt

Der gebürtige Ottenser Ditmar Köritz, 59, arbeitet seit 1989 für die Samtgemeinde Nienstädt. Damals hatte er als Sachbearbeiter im Hauptamt angefangen, 2002 wurde er Stellvertreter des damaligen Bürgermeisters Rolf Harmening (SPD), den er dann 2012 im Amt beerbte.

Auch bei dieser Wahl hatten CDU und Grüne niemanden gefunden, der gegen Köritz kandidieren wollte. Seinerzeit hatte er auch schon 81 Prozent der Stimmen bekommen, allerdings bei einer Wahlbeteiligung von etwas mehr als 50 Prozent (Gleichzeitig mit dem Bürgermeister wurde vor sieben Jahren der Rat gewählt). Köritz gilt als Verwaltungschef, der sich sowohl mit den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden Nienstädt, Hespe, Helpsen und Seggebruch als auch mit den meisten Mitgliedern des Samtgemeinderates gut versteht.

Mehr als 8300 Wahlberechtigte hatten die Möglichkeit, sich an der Bürgermeisterwahl in der Samtgemeinde zu beteiligen. Elf Wahllokale waren mit 90 Ehrenamtlichen besetzt. Die Zahl derjenigen, die per Brief gewählt haben, war mit fast 1000 hoch.

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