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Bauamt prüft Bushaltestellen

Dunkelheit birgt Gefahren

Die Bushaltestelle an der Bundesstraße 65 ist nur eine von vielen Haltestellen, wo es sehr dunkel ist. Der Ortsrat wünscht sich hier zusätzliche Laternen.

Die Bushaltestelle an der Bundesstraße 65 ist nur eine von vielen Haltestellen, wo es sehr dunkel ist. Der Ortsrat wünscht sich hier zusätzliche Laternen.

Gelldorf. Angestoßen hat das der Ortsrat von Gelldorf. „An einigen Bushaltestellen im Ort ist es bei Nacht sehr dunkel“, sagt Gelldorfs Ortsbürgermeister Andreas Hofmann. Die Befürchtung des CDU-Politikers: Schüler und andere Fußgänger könnten von Autos übersehen werden. „Wenn das Umfeld nicht gut ausgeleuchtet ist, kann es zu Unfällen kommen“, sagt Hofmann.

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Außerdem sei es schon vorgekommen, dass Busse an der Haltestelle vorbeifahren, weil deren Fahrer in der Dunkelheit die Wartenden nicht sehen können, berichtet der Ortsbürgermeister. Bei einer Diskussion im Ortsrat kam die Frage auf, ob nicht auch andere Obernkirchener Dörfer derartige Probleme haben. „Wir haben aus diesem Grund die Stadtverwaltung darauf hingewiesen“, sagt Hofmann.

Bedarf ermitteln

Im Bauamt hat man sich bereits der Sache angenommen. „Wir müssen jetzt erst einmal ermitteln, wo überall der Bedarf an zusätzlichen Laternen an Bushaltestellen besteht“, sagt Bauamtsleiter Norbert Eßmann. Diese Prüfung laufe bereits. Erst dann könne man die Baumaßnahme ausschreiben und ein Unternehmen beauftragen. Hofmann hält eine Straßenlaterne, die den Bereich einer Haltestelle gut ausleuchtet, für sinnvoll. Eine Beleuchtung in der Bushaltestelle könne dagegen Vandalismus zum Opfer fallen.

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Möglich sei, die Bauarbeiten mit anderen Arbeiten zu verbinden. „Im nächsten Jahr müssen sowieso die Straßenlaternen entlang der Dorfstraße in Gelldorf von der südlichen Straßenseite auf die gegenüberliegende Nordseite verlegt werden“, sagt der Bauamtsleiter. Nötig ist diese Maßnahme, weil derzeit die Laternen dort stehen, wo kein Bürgersteig ist. „Die Laternen leuchten daher den Bürgersteig nicht optimal aus“, erklärt Hofmann. Das soll sich im kommenden Jahr nach den Sommerferien ändern. Die dafür notwendige neue Stromleitung ist bereits verlegt worden.

Von Leonhard Behmann

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