Meinsen/<wbr>Warber

Urenkel von Major Donalies zu Gast

Klaus Donalies (links) erinnerte an seinen Vorfahren. Im Hintergrund zwei Mitglieder der Reservistenkameradschaft in historischen Uniformen der „Jäger 7“.

Klaus Donalies (links) erinnerte an seinen Vorfahren. Im Hintergrund zwei Mitglieder der Reservistenkameradschaft in historischen Uniformen der „Jäger 7“.

Meinsen/Warber. Sein damaliger Bursche Karl Klare errichtete für ihn auf seinem Hof einen Gedenkstein – sicherlich auch dafür, dass er selbst das Glück hatte, den Krieg zu überleben. Seit einigen Jahren wird dieser von der Reservistenkameradschaft (RK) Meinsen/Warber/Rusbend gepflegt, die auch die Gedenkfeier durchführte.

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Der Vorsitzende der RK, Oberbootsmann d.R. Olaf Rietenberg, hatte es geschafft, mit Klaus Donalies, dem Urenkel des Kommandeurs, in Hamburg Kontakt aufzunehmen und ihn für die Teilnahme an der Veranstaltung zu gewinnen. In seiner Ansprache schilderte Donalies den Werdegang des 1868 in Ostpreußen geborenen Offiziers, dessen letzte Verwendung ihn als Kommandeur nach Schaumburg führte – übrigens als erster Bürgerlicher überhaupt, denn diese Dienststellung war meist Adeligen vorbehalten.

Von seiner Großmutter habe er viel über die damalige Zeit in Bückeburg und dem Kontakt zum Fürstenhaus erfahren. Donalies dankte der Reservistenkameradschaft für ihr Engagement und die Errichtung einer Gedenktafel, die von der örtlichen Sparkasse und Volksbank sowie Stadtratsmitglied Andreas Paul Schöninger gesponsert wurde. Zugleich versprach er, dass die Tradition in seiner ebenfalls anwesenden Familie auch in Zukunft weitergegeben werde. Begleitet von der Melodie vom „Guten Kameraden“ legte er gemeinsam mit Olaf Rietenberg und der Fahnenabordnung der RK einen Kranz am Gedenkstein nieder.

Der Bückeburger Bürgermeister Reiner Brombach ging auf den Ersten Weltkrieg als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts ein, aus der aber auch in der aktuellen Gegenwart niemand gelernt zu haben scheine. Dieter Wilharm-Lohmann als zuständiger Ortsbürgerbürgermeister dankte auch im Namen seines Amtskollegen Andreas Struckmann aus Rusbend für den Einsatz der Reservisten und auch der Bereitschaft der Familie Kelle, den Gedenkstein auf ihrem Hof der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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In den historischen Uniformen der „Jäger 7“ stellte die „Kameradschaft ehemaliger Jäger und Schützen“ unter der Führung von Hauptmann d.R. Carsten Reuß den Bezug zur damaligen Zeit her. Für die musikalische Umrahmung sorgte der CVJM Posaunenchor Meinsen, der zum Abschluss die Nationalhymne intonierte. In Bückeburg erinnert die Donaliesstraße am Südharrl an den Kommandeur. gü

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