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VHS-Programm

Debatten anstoßen

Präsentieren stolz das neue Frühjahrsprogramm der Volkshochschule Schaumburg: Leiterin Undine Rosenwald-Metz (von links), Ingeborg Schumer vom Hospizverein, Bereichsleiterin Dunja Cordes und Bernadette Unger-Knippschild.

Rinteln. Die Volkshochschule (VHS) Schaumburg versteht sich nicht nur als Einrichtung für die Weiterbildung von Erwachsenen, sondern will auch zur Diskussion anregen. Das sagt Dunja Cordes, Leiterin der Bereiche Gesellschaft und Gesundheit, bei der Präsentation des Frühjahrsprogramms in Rinteln. Deshalb ist die VHS eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen Hospizverein eingegangen.

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„Diese ist an sich nicht neu, denn Hospizverein und Volkshochschule organisieren bereits seit rund 15 Jahren öffentliche Vorträge“, erläutert die Vereinsvorsitzende Ingeborg Schumer. Neu ist: Die VHS schlägt dem Verein Themen vor, aus denen sie gemeinsam Veranstaltungen gestalten.

Fürs Frühjahrsprogramm sind daraus zwei Vorträge hervorgegangen: „Nein, das ist kein Kinderkram – wenn Kinder und Jugendliche trauern“ am Mittwoch, 22. Mai, sowie „Suizidneigung und Suizide von Kindern und Jugendlichen“ am Mittwoch, 12. Juni, jeweils ab 19.30 Uhr und kostenfrei. Ursprünglich war als Veranstaltungsort der Brückentorsaal geplant, doch wegen dessen Sperrung hat die VHS die Vorträge nun in die Aula des Gymnasiums Ernestinum verlegt. Mit dieser Entscheidung zeigt sich Cordes zufrieden: Die Vorträge richten sich schließlich auch an junge Erwachsene ab 16 Jahren sowie Schulklassen.

Bei den zwei Themenabenden stehen bewusst junge Menschen im Zentrum. „Die meisten denken bei Hospiz ja an Ältere“, erklärt Cordes. Dabei ist es für junge Menschen genauso wichtig, über das Thema Selbstmord und Selbstmordgedanken aufzuklären. Dazu Referenten zu finden, „ist nicht leicht“, sagt Schumer. Daher sei sie froh, dass sie die Hamburger Heilpraktikerin und Sterbeamme Claudia Cardinal gewinnen konnte. Für Schumer passen die beiden Vorträge zum Motto des Hospizvereins: „Bewusst leben bis zuletzt.“ Der Verein will Menschen laut Schumer außerdem die Möglichkeit geben, sich dem „Tabuthema“ Tod zu öffnen.

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Dunja Cordes kann sich vorstellen, dass die VHS auch mit anderen Organisationen eine Zusammenarbeit wie die mit dem Hospizverein eingeht. Bereits jetzt kooperiert die VHS unterschiedlich stark mit diversen Einrichtungen wie Museen und Kliniken.

Neu ist die "Textwerkstatt"

Die Volkshochschule bietet in ihrem neuen Programm auch aus anderen Bereichen verschiedene Seminare und Vorträge. Neu in Rinteln ist etwa die „Textwerkstatt“, in der Künstlerin Maximiliane Spieß den Teilnehmern Tipps und Tricks rund um die eigene Romanidee vermittelt. Jeder kann Künstler sein. Das zumindest ist der Ansatz des Workshops „Encaustic-Malerei“ von Künstlerin Sabine König-Sparta: Mit angeschmolzenen Wachsfarben werden dort interessante Bilder entstehen. Des Weiteren zeigt Rongmei Hui-Drobnik in ihrem Sushi-Kurs, wie man die japanische Nationalspeise selber zubereitet – Teezeremonie inklusive. Ab Mitte Februar können sprachbegeisterte Rintelner außerdem wieder Spanisch und Französisch vom Anfängerniveau an lernen.

Auch für die Sommeruni, die seit zwei Jahren in Rinteln sowie in Stadthagen stattfindet, gibt es bereits ein Datum: Die „Hochschulorientierungstage im Weserbergland“, wie die Sommeruni nun offiziell heißt, findet am 1. und 2. Juli statt. Die Kinderuni folgt darauf zwischen dem 8. und 12. Juli.

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