Rinteln / Abitur

Pavel: „Doppeljahrgang im doppelten Sinn“

Rinteln (lsb). Mit dem Lied "Stand by me" eröffnete der Abichor unter der Leitung von Sven Rundfeldt die Abiturentlassung; später folgte das Lied "We are the world", was zu den Worten des Bürgermeisters Karl-Heinz Buchholz passte. Denn er forderte in seiner Rede die Abiturienten auf, mit ihrer jetzigen Freiheit und der bestehenden Globalisierung ihren Weg zu gehen und dabei flexibel zu sein. "Früher hatte man eher eine Vorstellung von dem, was man machen will. Heute muss man sich der Schnelllebigkeit in allen Bereichen anpassen", sagte er.

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Und auch Thomas Priemer, Bürgermeister der Gemeinde Auetal, forderte die Absolventen auf, mit ihrem Wissen zur Verbesserung der Welt beizutragen. „Die Globalisierung ermöglicht Chancen, die vor 20 Jahren nicht vorstellbar gewesen sind und die genutzt werden sollten“, appellierte Priemer. Doch solle man bei dem, was in Angriff genommen würde, mit „vollem Herzen dabei sein“ und somit etwas für die eigene Lebensfreude und nicht einzig für den Erfolg getan werden, so Priemer.

Dem stimmte der stellvertretende Schulleiter Michael Pavel zu: „In den Wochen vor den Klausuren habe ich Schüler so intensiv arbeiten sehen wie nicht zuvor. Und das hat sich ausgezahlt.“ Außerdem hob er die Individualität dieses Doppeljahrgangs hervor. „Von drei Geschwisterpaaren in diesem Jahrgang ist ein Zwillingspaar dabei. Und diese Zwillinge sind sich nicht nur vom Äußerlichen ähnlich. Sie hatten sogar dieselben Fächer belegt und haben im Zeugnisdurchschnitt einen Unterschied von gerade einmal 0,14 Prozent“, berichtet Pavel. Und auch die Aufteilung der Jahrgangsbesten sei vorhanden: Sarah Geisler für den 12. und Matthias Büchner für den 13. Jahrgang. Somit sei der Doppeljahrgang „im doppelten Sinn doppelt“.

Max Joop, Maximiliane Spieß und Livia Hänke fassten in ihren Reden die Schulzeit und die Zukunft aus ihren Perspektiven zusammen. So kamen sie zu der Erkenntnis, dass ihre Generation, auch „Generation Google“ genannt, zwar lauter Wissenswertes im Unterricht lernte, doch ohne das Internet vermutlich nur halb so gut zurecht gekommen wäre. Und ob einem das Gelernte, wie das Berechnen zweier Tangenten beim Lesen eines U-Bahn-Plans, hilfreich ist, sei ihnen auch schleierhaft.

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Geehrt für ihr soziales Engagement wurden Cüneyd Erba, Jana Nordbruch und Nicolai Plier; für besondere schulische Leistungen die Jahrgangsbesten Sarah Geisler und Matthias Büchner. Ebenfalls herausragende schulische Leistungen gebracht haben Leonie Schittenhelm, Maren Neuberg, Anna- Lena Mücke, Tanja Wömpner, Mareike Hormann, Alicia Zysk, Julia Remmers, Manuela Balski, Margarethe Dieckmann, Niels Knizia, Marcel Krömer, Andreas Lissek, Kim Ermler, Max Joop, Mareike Weibezahl, Marlien Kischel, Felix Kalbe, Franziska Witt, Felix-Daniel Lutteroth, Jennifer Rath, Stefanie Rath, Stefan Lülf, Nicolas Biro, Niklas Mierheim und Katharina Böhm.

Ein besonderer Dank der Absolventen ging an die Hausmeister für deren Geduld und tatkräftige Unterstützung während der letzten Jahre.

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