Rinteln / Klassenfahrt

„Wir würden es wieder tun“

Rinteln (rd). Von Beverungen nach Höxter, Holzminden, Bodenwerder, Hameln und dann nach Rinteln ging die Tour über fünf Tage. Immer wieder machte Regen den Kanutourern zu schaffen: "Wir hatten zwar wasserdichte Tonnen auf unseren Booten, aber unsere Sachen wurden dennoch nass." Doch je schlechter das Wetter war, desto besser wurde die Stimmung.

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Die Klassenfahrt war eine echte Survivaltour. Zelte mussten aufgebaut werden, das Essen machten sich die Bootsbesatzungen selbst. Nur das Frühstück wurde „frei Zelt“ von Lehrer Michael Büssing geliefert.

Je zwei bis drei Klassenmitgliedern besetzten ein Kanu und dann hieß es paddeln, paddeln und noch einmal paddeln: „Manchmal sind wir in den Buhnen in Gegenströmungen gekommen und mussten rückwärts wieder raus. Dann war oft eine Paddel-Wasserschlacht unterwegs angesagt“, blickt Selina zurück. Auf die tollsten Erlebnisse angesprochen, sagen die Mädchen: „Die Bootsrutsche in Hameln“, „Dass die Lehrer abends essen gingen, und wir mal ein Stündchen auf uns allein gestellt waren“, „Die Lehrer im Boot nass spritzen“ oder auch „Rettungshund Lilly, der war echt Klasse“..

Weniger euphorisch schildern die Schülerinnen das selbst zubereitete Essen: „Am ersten Tag habe ich mir ein Babygläschen gekauft“ oder „Die erste Fünf-Minuten-Terrine schmeckte noch gut; aber dann!“. Doch stolz sind die Vier auch: „Wir haben uns unser Essen wirklich selbst gemacht, die Lehrer sind essen gegangen.“ Verbesserungswürdig wäre einiges. So müssten einige der mitfahrenden Jungs vorher ein Stück weit Ordnung lernen, einige „Ausreißer“ in Sachen Benehmen sollte man stärker reglementieren und trockene Zelte mit gemütlicheren Matratzen wären für den Schlafkomfort einfach toll, sagt das Quartett.

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Zu Hause angekommen gab es für die vier Mitfahrerinnen erst einmal das volle Wellnesspaket: „Duschen, eine Riesenpizza und im weichen Bett schlafen; das war einfach grandios.“ Aber auch sich selbst sehen die Mädchen geändert: Mehr zu Hause helfen wollen sie, mal selbst kochen und den Luxus von warmem Wasser, gutes Essen und ein trockenen und weiches Bett, das schätzen sie jetzt viel mehr als vor der Tour.

Inzwischen wird in den Klassen erst einmal die Tour mit Referaten und einer Wandzeitung nachbereitet. Das Quartett sagt abschließend: „Am Ende stand für die meisten aber fest: Wir würden es sofort wieder machen!“

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