Rodenberg / Unfall

16-Jähriger stirbt im Auto seiner Mutter

Im Auto seiner Mutter starb der 16-jährige Rodenberger.

Im Auto seiner Mutter starb der 16-jährige Rodenberger.

Der Fahrer ohne Führerschein wurde im Wrack eingeklemmt und von Einsatzkräften aus drei Ortsfeuerwehren befreit. Zeugen gaben an, dass der junge Rodenberger einem Reh ausgewichen war. Der 16-Jährige saß laut Polizei am Mittwoch gegen 2 Uhr allein hinter dem Steuer eines Peugeot 206, der seiner 38-jährigen Mutter gehört, und fuhr damit aus Richtung Bad Nenndorf kommend auf der Rodenberger Allee nach Rodenberg.
Etwa 50 Meter vor der Einmündung der Umgehungsstraße soll der junge Rodenberger nach Zeugenangaben einem Wildtier, vermutlich einem Reh, ausgewichen sein. Dabei geriet der Wagen auf feuchter Fahrbahn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt außer Kontrolle. Der Peugeot kam von der Fahrbahn ab, geriet auf den Gehweg und prallte dahinter frontal gegen einen Baum.
Die Wucht des Aufpralls gegen den Baum war so heftig, das der gesamte Motorblock herausgerissen wurde und etwa acht Meter weit geradeaus auf einen angrenzenden Acker flog. Andere Teile aus dem Motorraum flogen noch einige Meter weiter und verteilten sich in weitem Radius auf dem schneebedeckten Feld neben der Straße. Das Wrack drehte sich an der Fahrerseite um den Baumstamm herum, wo es fast entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand kam. Dabei drang der Baumstamm bis in die Mitte des Innenraumes hinein.
Die Ortsfeuerwehren aus Rodenberg, Lauenau und Pohle eilten zum Unfallort. 60 Einsatzkräfte rückten mit sieben Fahrzeugen aus. Mit zwei hydraulischen Rüstsätzen wurde das Dach des Wracks entfernt, außerdem nahmen die Feuerwehrleute sämtliche Verkleidungsteile an der Beifahrerseite ab, um an den 16-Jährigen heranzukommen. Ein Notarzt konnte nach der Bergung nur noch den Tod des Schülers feststellen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie der Jugendliche an den Autoschlüssel gekommen war und welche Umstände dazu führten, dass er mit dem Auto davonfahren konnte. Die Bundesstraße 442 war für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme durch einen Experten der Polizei für etwa zwei Stunden voll gesperrt. cap

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