Feuerwehr mehr als 100 mal gefordert

Einsatz an vielen Fronten

Ortsbrandmeister Thomas Böhm (Mitte) und sein Stellvertreter Dirk Sassmann (rechts) verabschieden Jürgen Wulf vorzeitig aus dem aktiven Dienst.

Ortsbrandmeister Thomas Böhm (Mitte) und sein Stellvertreter Dirk Sassmann (rechts) verabschieden Jürgen Wulf vorzeitig aus dem aktiven Dienst.

RODENBERG. Weil viel neues Material angeschafft wurde – unter anderem Helme und hydraulische Bergungsgeräte –, waren intensive Schulungen nötig. In 2019 geht dies nahtlos so weiter, ein zweitägiges Seminar soll die Brandschützer beispielsweise beim Thema Tiefbauunfälle auf den neuesten Stand bringen.

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Von einer Überlastung der Feuerwehren an der Autobahn wollte der Ortsbrandmeister nichts wissen. Es sei wohl belastend, schwer verletzte Unfallopfer zu bergen. Aber es sei nicht so, dass die Feuerwehren nicht mehr können. Allerdings müssen sich die Einsatzkräfte wichtige Informationen zu aktuellen Fahrzeugmodellen selbst holen.

Die Einsatzzahl ist im Jahresverlauf wieder auf mehr als 100 angewachsen. Heraus ragten der Sturm Friederike im Januar, mehrere Gefahrguteinsätze im Logistikpark sowie das Unfallgeschehen auf der Autobahn – und dann war da noch der Sparkassenbrand im Oktober. Teilweise ballten sich die Einsätze – nach Worten des stellvertretenden Ortsbrandmeisters, Dirk Sassmann, musste die Feuerwehr in einer Septemberwoche achtmal ausrücken.

Personell steht die Feuerwehr laut Zugführer Marc-Henning-Kommerein gut da. Dennoch soll es eine Werbekampagne inklusive Angrillen für alle Bürger am 31. März geben. Ferner werden Werbebanner in der Stadt platziert. Slogan: Du. Wir. Für alle.

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Kommerein verwies auf die Notwendigkeit der stetigen und immer umfangreicheren Weiterbildung im technischen Bereich. Sassmann hatte zuvor betont, dass Mitte Juni das Vordringen der Flammen am ASB-Heim in die Wärmeisolierung ohne Wärmebildkamera nicht erkannt worden wäre. Lange in Erinnerung bleibt nach Einschätzung Kommereins der Einsatz beim Meppener Moorbrand.

Applaus gab es auf Bitten des Zugführers für die Politik. Der Samtgemeinderat habe den Brandschützern schließlich per Beschluss freien Eintritt in die Freibäder beschert. "Und dazu den besten Sommer des Jahrhunderts", so Kommerein. Er lobte zudem die neuen Helme. Diese haben sich bisher bewährt. Allerdings bereitet der Feuerwehr ihr Rüstwagen Sorgen. Ein Getriebeschaden werde bald behoben, doch ein baldiger Austausch lasse sich kaum vom Tisch reden. gus

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