Samtgemeinde Rodenberg / Wirtschaftsausschuss

Feste Buslinie zur KGS

Samtgemeinde Rodenberg. Derzeit teilen sich Landkreis und Samtgemeinde die Kosten für die Schülerbeförderung. Rathausmitarbeiter Jörg Döpke sprach von monatlichen Kosten von rund 6600 Euro, wovon nach aktuellem Modell die Hälfte bei der Samtgemeinde verbleibe. Die Eltern zahlen nichts. „Wir brauchen da ein neues Modell. Wir sind für die Einrichtung einer festen Schulbuslinie“, sagte Döpke.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Ausgangspunkt soll der Lauenauer ZOB sein. Die Haltestellen in den anderen Orten müssten noch festgelegt werden. „An jeder Milchkanne wird nicht zu halten sein“, schränkte Döpke ein. Gleich nach den Sommerferien werde es wohl aber noch nicht so weit sein.

Karl-Minne Braaksma (SPD) sagte, es gebe keine andere Möglichkeit, als den von Döpke skizzierten Weg. Döpke hatte auch gesagt, dass die Eltern für ihren Nachwuchs die freie Wahl der Schulform haben. Eine Konkurrenz zur Oberschule Lindhorst stelle die KGS nicht dar, die Eltern wählten die dortige Schulform mit Bedacht. Dies bewerte der Landkreis allerdings anders.

Knapp zwei Dutzend Eltern aus unterschiedlichen Orten der Samtgemeinde waren zu der Sitzung in den Seminarraum des früheren Casala-Geländes gekommen. Diese fragten beispielsweise nach den Kosten für die Schulbusfahrkarten. Bisher kostet die Eltern der Transport der KGS-Schüler aus der Samtgemeinde nichts. Einen Richtwert nannte Döpke nicht, in Elternkreisen werden Summen von monatlich bis zu 100 Euro erwartet.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Taxiunternehmer Klaus Kühl schlug ein Modell vor, das seiner Ansicht nach jährlich 10.000 Euro gegenüber jetzt einsparen würde. Kern davon sind feste Fahrzeiten, zu denen ein entsprechend dimensioniertes Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden muss. Derzeit werden seine Fahrer häufig spontan gerufen, wenn Schulstunden ausfallen. Eine Mutter stimmte zu: Dann müssten die Schüler eben bis zur festen Transportzeit warten, wenn vorher eine Stunde ausfalle.

Döpke zeigte sich nicht abgeneigt, stellte aber klar: Es gebe ein vorgegebenes Vergabeverfahren, das die Samtgemeinde einzuhalten habe. Der Landkreis wird sich laut Döpke nicht finanziell an der Buslinie beteiligen.

Mehrere Eltern sorgten sich, dass sie nicht rechtzeitig darüber in Kenntnis gesetzt werden, wie ihre Kinder künftig zur KGS Bad Münder bugsiert werden. Döpke sagte zu, dass alle betroffenen Familien von der Verwaltung informiert werden, sobald es eine Änderung gibt. So lange soll das alte System, wonach Schüler – für Eltern kostenfrei – mit dem Taxi zur KGS gefahren werden, fortbestehen.

Der Ausschuss votierte einstimmig für das Ausarbeiten einer Schulbuslinie. gus

Mehr aus Rodenberg

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken