Gewerbepark und Ortskern

Geld in eigene Gebäude stecken

Das Haus Coppenbrügger Landstraße steht vor der Sanierung. Die Kabel an der Wand gehören zu den Bausünden.

Das Haus Coppenbrügger Landstraße steht vor der Sanierung. Die Kabel an der Wand gehören zu den Bausünden.

Lauenau. Der etwa 300 Quadratmeter große Bereich im zweiten Obergeschoss neben der DRK-Tagespflege könnte nach Worten von Gemeindedirektor Sven Janisch für rund 120 000 Euro ausgebaut werden. Derzeit befindet sich der Raum weitgehend im Rohzustand. Eine Interessentin möchte dort Fitness-orientierte Tanzkurse aber auch therapeutische Bewegungskurse anbieten.

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Das Parkett würde die Interessentin gern selbst einbauen. Ansonsten gab es zwei Möglichkeiten: Der Flecken baut auf eigene Kosten aus und vermietet anschließend an die Frau oder diese übernimmt den Innenausbau selbst und bekommt die Räume zu einem günstigeren Mietzins. Der Bauausschuss zog die erste Variante vor. Dieses Vorgehen hat sich bewährt, so Bürgermeister Wilfried Mundt.

Abgesehen von Elektro- und Wasserinstallation sind die Wände und Decken zu verkleiden. Auch ein Sanitärtrakt ist einzurichten. Der stellvertretende Baufachbereichsleiter, Arno Fatzler, rechnet allein dafür mit gut 30.000 Euro an Kosten.

Viele Baustellen am Haus Coppenbrügger Landstraße 3

Mit Geld aus dem Städtebauförderprogramm will die Gemeinde das Haus Coppenbrügger Landstraße 3 neben dem Enzianstübl sanieren. Die Fassade benötigt neuen Putz und neue Farbe. Dringend nötig ist zudem eine Dachsanierung inklusive Dämmung.

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Auch so manche nachträgliche Bausünde soll verschwinden. Angesichts eines armdicken Bündels an Kabeln, das von dem Wohn- und Geschäftshaus zur ehemaligen Kegelbahn verläuft, sprach Bauausschuss-Vorsitzender Uwe Heilmann von „südländischer Verlegetechnik“. Er plädierte auch für das Entfernen alter Werbeinstallationen und den Austausch der stilistisch unpassenden Fenster.

Hinter Teil des Gebäudes wird entfernt

Die derzeit einzige leer stehende Wohnung soll ebenfalls renoviert und gedämmt werden. Darüber hinaus sind laut Janisch die Elektrik und die Wasserleitungen auszutauschen. Der rückwärtige Trakt des derzeit nicht belegten Ladenlokals wird im Zuge des geplanten Enzianstübl-Abrisses entfernt. Ein Problem könnte sich für das benachbarte Geschäft ergeben, denn daran befindet sich ein angebauter Fortsatz, der den Sanitärbereich beherbergt. Möglicherweise, so Fatzler, muss der Teil abgerissen und anschließend eine neue Lösung geschaffen werden. Dies ergebe sich während der Arbeiten.

Diese will der Flecken für dieses Jahr noch für das Städtebauförderprogramm anmelden. Denn ansonsten bezöge die Gemeinde aus diesem Topf in 2018 gar kein Geld. Damit hätte die Förderstelle ein gewisses Problem, sagte Janisch. Ein Kostenrahmen für die Sanierung des Hauses an der Coppenbrügger Landstraße 3, das die Gemeinde Anfang des Jahres erworben hat, wurde noch nicht genannt.

Von Guido Scholl

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