Wasserschloss Hülsede

Jäger des verlorenen Schatzes

Scherben bringen Glück – oder in diesem Fall ein gesuchtes Symbol. Richtig zusammengesetzt ergeben die Fundstücke einen Hinweis.

Scherben bringen Glück – oder in diesem Fall ein gesuchtes Symbol. Richtig zusammengesetzt ergeben die Fundstücke einen Hinweis.

Hülsede. Gespannt haben sich die Gäste draußen vor dem Schloss versammelt. Noch wissen sie nicht, was sie alles erwartet. Und erst bleibt es auch noch ein Geheimnis. Zunächst führt sie der Weg über den Hof ins Innere der Burg.

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Dann schließlich klärt Daniel Pflieger von „Geheimpunkt“ sie auf: Bei einem Besuch, so erzählt er, will er mit seinen Kindern eine alte Schatzkarte im Schloss entdeckt haben. Diese führe zu eben jenem Schatz, den Claus von Rottrop, Erbauer des Schlosses und angeblich ein Mitglied der sagenumwobenen Illuminaten, einst versteckt habe, damit er nicht in die Hände des Bischofs von Minden fällt.

Dass sich die Organisatoren bei dieser Geschichte einige künstlerische Freiheiten gegönnt haben, versteht sich von selbst. Zwar hieß der Erbauer des Schlosses tatsächlich Claus von Rottrop. Der Rest der Erzählung ist allerdings der Phantasie entsprungen – was dem Spaß keinen Abbruch tut. Und noch ein Punkt ist nicht ganz falsch: Denn der Zufall spielte wirklich eine große Rolle bei der Entstehung des Projekts.

„Geheimpunkt“ gestaltet in und um Hannover unterschiedliche Schatzsuchen und Geo-Caching-Events. Als Daniel Pflieger und die Schlossherrin, Alexandra von Finckenstein, zufällig ins Gespräch kamen, entstand die Idee, dass eine solche Schatzsuche doch auch bestens vor die Kulisse eines Schlosses passen könnte.

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Das „Geheimpunkt“-Team erarbeitete unter dem Titel „Das Geheimnis der Illuminaten“ ein Konzept und Rätsel, die speziell auf das Hülseder Schloss abgestimmt wurden. Und um der Stimmung dieses Ortes gerecht zu werden, geht das Ganze ohne Handys vonstatten, ganz klassisch nur mit Papier und Stift – und Taschenlampen.

Denn der Weg führt die Teilnehmer nicht nur über das Außengelände, sondern auch ins Innere des Schlosses, in die Schlossküche, die alten Stallungen und in so manch düstere Ecke, an der es Licht ins Dunkel zu bringen gilt.

Außer Rätselspaß, so von Finckenstein, bietet die Schatzsuche außerdem eine Gelegenheit, das Hülseder Schloss samt Außenanlage näher kennenzulernen, da es ansonsten keine Führungen durch die Gemäuer gibt. Wer sich für eine Buchung interessiert, kann sich unter www.geheimpunkt.de informieren. Die Aktion richtet sich an Gruppen zwischen 20 und 80 Personen. kle

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