Neujahrsempfang im Sägewerk

Lauenau: Staunen über Orthopäden und Edeka

Im fast überfüllten Sägewerk begrüßt Bürgermeister Wilfried Mundt die mehr als 400 Besucher.

Im fast überfüllten Sägewerk begrüßt Bürgermeister Wilfried Mundt die mehr als 400 Besucher.

Lauenau. Neu war auch der Rahmen. Seit dem Start 1990 hatte bislang die „Lauenauer Runde“ zu Grußworten eingeladen – mit zuletzt 130 Besuchern im Bürgerhaus. Jetzt war im Sägewerk mehr als die dreifache Anzahl erschienen. Ein ökumenischer Gottesdienst und der mit stehendem Beifall bejubelte Auftritt der Schaumburger Gruppe „Acapella“ sorgten für einen zusätzlichen gelungenen Rahmen.

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Bürgermeister Wilfried Mundt dankte für das ehrenamtliche Engagement in Vereinen und Organisationen und auch den hauptamtlichen Kräften, die für den Flecken eingesetzt sind. Im Jahr 2018 sollen Straßensanierungen für rund 250.000 Euro erfolgen. Der Feggendorfer Stolln könne voraussichtlich mit Leader-Mitteln für eine eigene Stromversorgung rechnen. Für die von der Sparkasse Schaumburg vorgesehene Vermarktung des Siedlungsgebiets „Am Felsenkeller II“ erwarte er einen schnelleren Erfolg als beim ersten Bauabschnitt.

Edeka soll bleiben und wird expandieren

Mit dem erst vor wenigen Tagen vollzogenen Kauf der Grundstücke Coppenbrügger Landstraße 3 und 5 könne sich der Ortskern neu entwickeln. Welche Bedeutung dies für den Nah-Versorger Edeka hat, machte Gemeindedirektor Sven Janisch deutlich. Die rückwärtigen Grundstücksteile seien ein wichtiger Baustein, um den Standort für den Lebensmittelhändler zu sichern: „Wir wollen Edeka in der Ortsmitte halten“, betonte Janisch. „Dessen Fläche wird sich verdoppeln“, ergänzte er unter deutlichem Raunen des Publikums. Bislang umfasst das Geschäft 860 Quadratmeter.

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Welche weiteren Auswirkungen diese Investition für den gesamten Bereich vom heutigen Edeka-Gebäude bis zur Straße Im Scheunenfeld haben wird, ließ Janisch offen. Nur so viel: Ein bestehender Gewerbebetrieb, der schon länger unter Platznot leidet, wird an den Ortsrand wechseln.

Fachärzte sollen am 1. April eröffnen

Die zweite Information, auf die die Anwesenden offenkundig gewartet hatten, galt der künftigen Arztpraxis, deren Räume derzeit im Gewerbepark in direkter Nachbarschaft zu einer ersten Mediziner-Niederlassung entstehen. „Zwei junge Ärzte haben sich begeistert und uns vier Sterne zugeordnet“, berichtete der Gemeindedirektor. Den neuen Baustein für ein gewünschtes „Versorgungszentrum“ konkretisierte er mit „Orthopädie“ und löste spontanen Beifall aus. Janisch zeigte sich überzeugt, den Eröffnungstermin am 1. April halten zu können: „Das Projekt hat im Rathaus höchste Priorität.“

Auch Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla begrüßte den bevorstehenden Zuzug. Die Ansiedlung der neuen Fachärzte sei nur möglich gewesen, weil Lauenau „die Fläche vorrätig hatte“. Als vorrangige Handlungspunkte für die Samtgemeinde sah er den Brandschutz und die Entscheidung der Landesregierung, Kindergartenplätze komplett kostenlos zur Verfügung zu stellen: „Für uns Kommunen wird es nicht kostenlos sein.“

nah

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