Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Problem mit dem Schülertransport

Mädchen aus Hülsede muss Schule wechseln

Hülsede. Seit der fünften Klasse besucht das Mädchen die KGS, weil es sich um die nahe gelegenste Schule mit Gymnasialzweig handelt. Im ersten Jahr konnte die Mutter ihre Tochter noch zu einer weit entfernten Bushaltestelle transportieren – die Familie lebt auf einem abgelegenen Hof. Doch nun arbeitet sie auf einer Vollzeitstelle und wollte daher erreichen, dass der Landkreis eine Beförderungslösung anbietet. Oder dass das Taxi, das ohnehin Schüler aus der Samtgemeinde Rodenberg zur KGS bringt, bis zu ihrer Haustür fährt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Keine Organisation von Transporten zu Schulen außerhalb der Landkreisgrenzen

Beides ist nicht möglich, weil Ausnahmesituationen geschaffen würden, die bei anderen Eltern Begehrlichkeiten wecken könnten. So steuert das Rodenberger KGS-Taxi ausschließlich Bushaltestellen an. Doch bei Regen und Kälte ist der Mutter der Weg dorthin zu weit.

Der Landkreis ist wiederum nicht für die Organisation des Schülertransports hin zu auswärtigen Lehreinrichtungen zuständig. Zwar bezahlt der Kreis Eltern, deren Nachwuchs Schulen anderer Landkreise oder der Region Hannover besuchen, Busfahrkarten im Wert von bis zu mehr als 1000 Euro pro Jahr, doch mehr als diese rein finanzielle Unterstützung ist nicht drin. Schulamtsleiter Ralf Mahnert erklärte auf Anfrage dieser Zeitung, dass zu Schulen innerhalb des Landkreises sogar auch Taxitransporte organisiert werden, wenn Schüler entsprechend abgelegen wohnen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Landkreis will keine Präzedenzfälle schaffen

Zu Schulen außerhalb der Kreisgrenzen sei dies nicht möglich. Es würden Präzedenzfälle geschaffen, auf die sich andere Eltern berufen könnten. Diese könnten ihren Nachwuchs dann zu jeder externen Schule bugsieren lassen – und der Kreis müsste zahlen.

Dies sieht die Mutter des betroffenen Kindes anders. Schließlich wäre der Transport zur KGS Bad Münder für den Landkreis günstiger als jener zum Gymnasium in Bad Nenndorf. Der Kreistag könnte schlichtweg die Regel formulieren, dass in solchen Fällen, die Geld einsparen, ein Transfer zu einer externen Schule eingerichtet wird. Doch diesen Kampf hat die Hülsederin nun aufgegeben. Ihre Tochter wechselt nach den Herbstferien nach Nenndorf – angemeldet wurde das Mädchen dort bereits. Ein Wechsel "mitten im Schuljahr", ärgert sich die Mutter. gus

Mehr aus Rodenberg

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.