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Mängel sollen abgestellt werden

Zu heiß für kleine Kinder

Der Bauausschuss hat an der Krippe Leimkaute einige Mängel festgestellt, nun sollen zunächst die Kosten für deren Behebung ermittelt werden.

RODENBERG. Die einzelnen Punkte des Antrags – insgesamt zehn – listete Egbert Gelfert (GSR) auf. Unter anderem müssten zum Lüften der Gruppenräume derzeit die Türen nach außen komplett geöffnet werden. „Da könnten die Kinder einfach abhauen“, sagte er. Zudem gebe es im Eingangsbereich einen „gewaltigen Hitzestau“, in den vergangenen warmen Tagen sei es dort über 30 Grad heiß gewesen. „Das kann man Kindern und Personal nicht zumuten. Es braucht Querlüftungen, um die Warmluft abzuführen, sowie Beschattung von außen.“

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Es fehlt Beschattung

Weiterhin gebe es beispielsweise im Hauswirtschaftsraum keinen Warmwasseranschluss, der Elternparkplatz habe keinen direkten Zugang zum Eingang, an der Ostseite sowie im Sandbereich fehle Beschattung, und der Eltern-Warteplatz befinde sich "zwischen Kinderwagen und Wäsche".
Die vorgebrachten Mängel hatte der Ausschuss bereits im vergangenen Jahr bei einer Besichtigung des Gebäudes festgestellt, wie die Ausschussvorsitzende, Elisabeth Rautenberg-Röver (Grüne), berichtete. Es könne nicht sein, dass diese nun bei den geplanten Krippen-Neubauten in Lauenau und Rodenberg vermieden werden, in der Leimkaute aber fortbestehen.

Als "nicht zumutbar" bezeichnete auch Gelfert die Mängel. "Eigentlich wurde die Planung gut gemacht. Im Laufe der Jahre haben sich aber Dinge herausgestellt, die dringend reguliert werden müssen", sagte er. In die Detailplanung müsse die Krippenleitung mit einbezogen werden.
Karl-Heinz Bruns (CDU) äußerte Bedenken, dass zum Beheben der Mängel einiges an Kosten zusammenkommen könnte.

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Steege wundert sich

"Wir müssen die Zahlen haben, dann können wir auch Konkretes beschließen", sagte er. Erhard Steege (RI) zeigte sich derweil verwundert, dass nach der Ortsbegehung der Antrag einer Fraktion nötig ist, um die Verwaltung zum Handeln zu bringen.

Auf einige der genannten Punkte ging der stellvertretende Baufachbereichsleiter, Arno Fatzler, kurz ein. Zum Stoßlüften böten die Türen mehr Fläche, sagte er. Zum Abführen des Hitzestaus gebe es drei Fenster. Zur Beschattung der Ostseite sei es möglich, wie bereits auf der Südseite eine Markise anzubringen. Weiterhin befinde sich der Wartebereich für Eltern nicht dort, wo es der Antrag beschreibe, sondern zwischen Behinderten-WC und Büro.

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