Umstellung ist kein Thema

Hagenburg bleibt Wasserquelle treu

Ein Wassertropfen fällt am 23.08.2012 in Schwerin in eine blaue Wasserschüssel. Das Umweltbundesamt (UBA) hat vor blankem Aktionismus bei Wassersparen gewarnt. Mit einem Vorrat von rund 188 Milliarden Kubikmetern Wasser sei Deutschland ein im Vergleich zu anderen Ländern der Erde ein wasserreiches Land. Foto: Jens Büttner dpa/lah (zu dpa-Gespräch lah vom 25.08.2012)  +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein Wassertropfen fällt am 23.08.2012 in Schwerin in eine blaue Wasserschüssel. Das Umweltbundesamt (UBA) hat vor blankem Aktionismus bei Wassersparen gewarnt. Mit einem Vorrat von rund 188 Milliarden Kubikmetern Wasser sei Deutschland ein im Vergleich zu anderen Ländern der Erde ein wasserreiches Land. Foto: Jens Büttner dpa/lah (zu dpa-Gespräch lah vom 25.08.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Hagenbug. Die CDU im nahegelegenen Großenheidorn hatte unlängst diskutiert, ob es unter Umständen besser sei, das Wasser aus einer anderen Quelle wie etwa Harzwasser zu erhalten. Großenheidorn bezieht sein Wasser genauso wie Hagenburg und Steinhude aus dem Werk Hohenholz des Wasserverbandes Nordschaumburg. Bei Christdemokraten in Großenheidorn hatte man sich etwa daran gestört, dass das dort genutzte Wasser mit starken Kalkablagerungen belastet sei.

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Härteres Wasser bietet Vorteile

In Hagenburg werde ab und zu über dieses Thema gesprochen, erklärt Andreas Gerber, Technischer Leiter beim Wasserverband Nordschaumburg. Allerdings sei eine Umstellung noch nie ein echtes Thema, etwa im Rahmen von Sitzungen, gewesen. Außerdem biete härteres Wasser, das laut Aussage des Fachmanns rund 21 Deutsche Grad Wasserhärte besitzt, einige Vorteile: „Wenn Wasser an Härte einbüßt, gehen auch wichtige Mineralien wie Kalzium und Magnesium verloren.“ Dieser Wert bewege sich oberhalb der anderenorts genutzten Wasserhärten, so Gerber.

Die Kosten seien ein weiterer Vorteil, die eine Beibehaltung der aktuellen Quelle mit sich bringe, erläutert er: „Ein Kunde zahlt bei uns derzeit 1,21 Euro für einen Kubikmeter Wasser. Kommunen liegen sogar bei 1,13 Euro. Diese Werte würden sich im Fall der Umstellung auf geringere Härten nicht erhalten lassen.“

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Die zusätzlichen Kosten sind laut Gerber schwer bezifferbar und hängen oft vom einzelnen Fall ab. Steigerungen in Höhe von 50 bis 60 Cent pro Kubikmeter Wasser seien jedoch ein realistischer Wert. Auf der anderen Seite kann es nach Worten von Gerber auch zu Einsparungen, etwa durch weniger intensives Reinigen oder den Einsatz geringerer Waschmittelmengen kommen. ano

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