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Samtgemeindeumlage

Kommunen wollen direkt abrechnen

Abschied nach 20 Jahren: Ursula Müller mit Heiko Bothe (von links), Jörn Wedemeier und Heiko Monden.  foto: jpw

Samtgemeinde Sachsenhagen. Obwohl es zum Teil um viel Geld ging, fielen alle Beschlüsse einstimmig aus.

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Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier hatte dem Gremium und auch den Gemeinden in den vergangenen Wochen Vorschläge unterbreitet. Es ging darum, wie die nach einigen Investitionen und der Übernahme der Kindergärten in die Trägerschaft der Samtgemeinde notwendige Erhöhung der Umlage für die Mitgliedskommunen in Grenzen gehalten werden kann.

Hagenburg will pauschal vergüten

Der Samtgemeinderat bestätigte den Wunsch der Kommunen Sachsenhagen, Auhagen, Wölpinghausen und auch Hagenburg direkt und nicht mehr über die Samtgemeindeumlage abzurechnen.

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Da die Gemeinde Hagenburg die Kindergärten nicht übergeben hat, segnete der Samtgemeinderat einen Vertragsentwurf über eine mögliche pauschale Vergütung für die Gemeinde Hagenburg ab.

Viel Lob für Wedemeier gab es insbesondere von CDU-Fraktionssprecher Klaus-Dieter Drewes. Es sei „toll“, sagte Drewes, wie es Wedemeier gelungen sei, in den vergangenen Wochen eine „wohltuende“ und zielorientierte Diskussion zu ermöglichen und das Thema aus den bevorstehenden Haushaltsberatungen herauszuhalten.

Einstimmiges Votum für Finanzausgleich

Auch der im Haushalt 2018 bereitgestellte Finanzausgleich in Höhe von 50000 Euro für die finanzschwächeren Orte Wölpinghausen (21342 Euro) und Auhagen (28652 Euro) passierte das Gremium einstimmig. Für Drewes bedeutete die Abstimmung allerdings eine „Beerdigung des Themas“, weil an einen Finanzausgleich im nächsten Jahr nicht mehr gedacht werde.

Dass sich der Samtgemeinderat im nächsten Jahr wohl doch mit einer Ausgleichszahlung zumindest für die Gemeinde Auhagen beschäftigen wird, machte Heiko Monden (SPD) deutlich. Im Gegensatz zu den anderen drei Kommunen leistet die Gemeinde die Arbeit in der Verwaltung fast komplett ehrenamtlich. Monden ist der Auffassung, dass dieser Aufwand künftig ausgeglichen werden muss.

Warme Worte vom Ratsvorsitzenden Heiko Bothe (CDU) und Blumen von der SPD-Fraktion bekam Ursula Müller im Anschluss an die Sitzung. Müller arbeitete seit 20 Jahren im Vorzimmer des Samtgemeindedirektores Wilhelm Pickert und seiner Nachfolger Arthur Adam und Jörn Wedemeier. Die Sachsenhägerin geht zum Jahresende in den Ruhestand. jpw

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