Landkreis / Musical-Proben starten

„Schwarze Brüder“ im Scheinwerferlicht

Zuspruch für die „Schwarzen Brüder“ aus dem Landkreis Schaumburg gibt es von Moritz Sachs (links) und Marie-Luise Marjan (rechts).

Zuspruch für die „Schwarzen Brüder“ aus dem Landkreis Schaumburg gibt es von Moritz Sachs (links) und Marie-Luise Marjan (rechts).

Landkreis. Das Stück wird am 7. August am Schloss Bückeburg Premiere haben.

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„Wir machen das anders – und viel besser“, raunte der Hauptproduzent des Musicals um die „Kaminkehrer-Jungens“, Moritz Sachs, seinen 22 Schützlingen im Alter zwischen acht und 14 Jahren mit einem Schmunzeln zu. Sie sollten sich beim Film „gar nicht so viel einprägen“. Statt, wie ursprünglich geplant, außer den 23 Darstellern und 14 Musikern mit fünf „Schwarzen Brüdern“ pro Vorstellung zu agieren, werden jeweils neun Jungen auf der Bühne stehen, sagte Sachs: „Es waren beim Casting so viele dabei, die wir gerne auf unserer Bühne sehen wollen.“

Sachs, aus seinem TV-Vorleben besser bekannt als „Klausi Beimer“ aus der „Lindenstraße“, präsentierte folglich auch seine TV-Mutter Marie-Luise Marjan, die als Patin den jungen Darstellern Mut zusprach: „Wer steht schon auf der Musical-Bühne in einem solch zarten Alter?“

Die jungen „Schwarzen Brüder“ widmeten ihrerseits Marjan ein Exemplar des Romans „Die schwarzen Brüder“, auf dem der Film und – unabhängig davon – das Musical basieren: „Von nun an musst Du niemanden mehr fürchten, denn Du hast ja uns.“

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„Vier von den Jungs bereiten sich von Ende Juni an auf die Hauptrollen vor“, verriet Irene Fleischlin, die mit dem musikalischen Leiter Mirko Vogelsang aus Bad Nenndorf zu den drei Produzenten des Musicals gehört. Wer von den Jungen das sein wird, steht gegenwärtig noch nicht fest. Fleischlin: „Kann sein, dass auch noch einer kippt, wegen Stimmbruch.“

Aufregung herrschte bei den jungen Darstellern vor der Film-Premiere allerdings mehr wegen des eigenen Auftritts. „Ich habe auch das Buch gelesen und Bilder gesehen“, sagte Mats Oestreich aus Heeßen. Aber „spannend“ werde es auf jeden Fall, merkte Louis Moses Postulart aus Bückeburg an. Er habe das Buch „noch nicht ganz durch“ und sei gespannt, wie es zu Ende gehe. Die Anregung, sich überhaupt für das Musical zu bewerben, stammte für alle aus den „Knax-Club-Heft“ der Sparkasse. Einige Jungs sind zumindest für die Zeit der Proben in einen Chor eingetreten, um Atemtechniken besser zu lernen. Und gegenwärtig, so war zu hören, hält sich mit etwa einer Wochenstunde auch die Zeit für die Vorbereitung noch ein Grenzen. jpw

Dies sind die 22 „Schwarzen Brüder“

Nicolai Schein (13) Heeßen, Moritz Gehrkens (14) Rinteln, Mats Oestreich (13) Heeßen, Vincent John (13) Luhden, Habib Bastürk (9) Bückeburg, Louis Moses Postulart (13) Bückeburg, Florian John (13) Bückeburg, Nico Tornow (13) Rinteln, Jasper Klein (13) Seggebruch, Marlin-Christopher Schwake (11) Rinteln, Felix Rabenhorst (12) Obernkirchen, Ferris Brambor (11) Steinhude, Boi Conrad (14) Wedemark. Paul-Yunus Stange (11 Jahre) Minden, Oliver Benkel (13 Jahre), Porta Westfalica, David Klußmann (11 Jahre) Minden Noah Steiger (14 Jahre) Minden, Sören Klose (12) Porta Westfalica, Kevin Kawelke (13) Minden, Lennart Ferling (13) Minden, Henry Emmel (8) Porta Westfalica, Allegro Sprute (13 Jahre) Minden. jpw

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