Stadthagen

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Genießen das Bällebad in der neu eingerichteten Krippe: Die Mädchen und Jungen der PLSW-Krippe Am Jägerhof in Stadthagen.bes

Genießen das Bällebad in der neu eingerichteten Krippe: Die Mädchen und Jungen der PLSW-Krippe Am Jägerhof in Stadthagen.bes

Stadthagen. Betreut werden in der Krippe nicht nur die Mädchen und Jungen von PLSW-Mitarbeitern, auch für den Nachwuchs anderer Eltern aus der Kreisstadt steht die Einrichtung offen. Derzeit gibt es noch zwei freie Plätze.

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Aufgenommen werden in der Integrativen Krippe Kinder mit und ohne erhöhten individuellen Förderbedarf. „Wir gehen dabei in Richtung eines inklusiven Ansatzes“, sagt Kerstin Seidelt, Leiterin der Einrichtung, zumal der städtische Kindergarten im selben Gebäudekomplex untergebracht ist und es einen regen Austausch zwischen den Gruppen gebe. Von den momentan in der Krippe betreuten zehn Jungen und Mädchen haben drei einen erhöhten individuellen Förderbedarf.

„Wir sind in den Kernzeiten immer drei Betreuerinnen“, sagt Gruppenleiterin Helene Steinhart. Das Team in der Krippe umfasst insgesamt drei Erzieherinnen und eine Heilpädagogin, wobei in den kommenden Monaten eine längerfristige Praktikantin für Unterstützung sorgen soll, wie Seidelt ergänzt. Dies sei im Vergleich zu anderen Einrichtungen ein „guter Betreuungsschlüssel. „Aufgrund des individuellen Förderbedarfs mancher Kinder kommen darüber hinaus auch Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten zu uns“, so die Leiterin weiter. „Wir verfolgen dabei einen ganzheitlichen Ansatz.“

Ihr und ihren Kollegen stehen für die Betreuung und Förderung der Kinder nicht nur ein großer Gruppenraum, ein weitläufiger Flur mit einer Fühlstraße, ein Materiallager und ein Schlafraum zur Verfügung. „Wir haben auch einen Wahrnehmungswaschraum, in dem die Mädchen und Jungen mit Farben, Wasser, Rasierschaum und Cremes experimentieren können“, führt Gruppenleiterin Steinhart aus. „Zudem gibt es auch einen großen Spiegel, um die Selbstwahrnehmung zu fördern.“

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Auf dem Außengelände gibt es für die Krippenkinder einen kleinen Rückzugsbereich. „So haben wir zum Beispiel die Möglichkeit, unseren Kindern auch Ruhephasen zu geben“, betont Steinhart.

Da die PLSW mit ihrem Angebot den Eltern den Einstieg oder die Rückkehr in den Beruf erleichtern will, gibt es eine Pflichtzeit in Sachen Betreuung von 8 bis 15 Uhr. „Möglich ist auch eine Ausweitung auf den Zeitraum von 7 bis 17 Uhr“, hebt Seidelt hervor. „Die Eingewöhnung läuft über zwei Wochen. Stufenweise und behutsam werden die Zeiträume ohne Mutter und Vater ausgedehnt.“

Die Einrichtung der Krippe in den Räumen Am Jägerhof hat nach Angaben der Paritätischen Lebenshilfe insgesamt 150000 Euro gekostet. Die Stadt Stadthagen hat zu diesem Zweck vom Land Niedersachsen mehr als 115000 Euro als Fördermittel eingeworben. Die PLSW hat zudem mehr als 34000 Euro für den Umbau und die Ausstattung der Räume zur Verfügung gestellt. bes

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