„Ein teuflischer Plan“

Günter Wilkening veröffentlicht neues Buch

Günter Wilkening hat auch das Titelfoto seines Krimis fotografiert.

Günter Wilkening hat auch das Titelfoto seines Krimis fotografiert.

Stadthagen. Jahrzehntelang Jurist, erst drei Jahre Staatsanwalt, dann bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1989 als Richter am Amtsgericht Stadthagen tätig. Im hohen Alter hat er das Schreiben begonnen, bezeichnet sich selbst als Hobbyschriftsteller. Immerhin hat der Stadthäger Günter Wilkening schon fünf Bücher geschrieben.

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Zwei davon wurden von der Schweizer „Stiftung Kreatives Alter“ mit Preisen ausgezeichnet. Jetzt hat er sein sechstes Werk publiziert, einen Kriminalroman, der in Berlin, auf einem Kreuzfahrtschiff und auf der Sonneninsel Teneriffa spielt.

Ehefrau steht Beziehung mit der Geliebten im Weg

Unter dem Titel „Ein teuflischer Plan“ geht es um Mord. Der in Berlin lebende kinderlos verheiratete 42 Jahre alte Dirk Borges tötet seine vier Jahre jüngere Ehefrau Anne Jäger, um frei zu sein für seine 30-jährige Geliebte Inge Krenz. Für die Tatausführung hat er sich einen raffinierten Plan ausgeheckt, der auch die Beteiligung seiner Freundin einbezieht.

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Das Besondere an diesem Kriminalroman ist, dass der Leser von Anfang an weiß, wer der Mörder ist. Borges weiht seine Geliebte in den Plan ein, in dem sie eine maßgebliche Rolle spielen soll. Nach erstem Zögern willigt sie ein, Handlanger des Verbrechens zu werden. Die Eheleute Borges begeben sich auf eine Kreuzfahrt, die das Schiff zu den Kanaren bringt.

Beim Landgang auf Teneriffa – so der Plan – will Borges seine Frau beim Baden am Strand von Los Cristianos ertränken. Inzwischen ist die Geliebte auf Teneriffa eingetroffen. Sie soll nach dem Mord die Rolle der Getöteten übernehmen.

Der Plan geht auf: Die Spur von Anne Jäger verliert sich

Wie in einem Drehbuch spult sich das Verbrechen ab. Borges ertränkt seine Frau beim Schwimmen, seine Geliebte schlüpft in die Rolle des Mordopfers. Als Ehepaar kommen beide auf das Schiff zurück. Von der Nachbarinsel Gran Canaria aus startet der Flieger nach Berlin. Am nächsten Morgen fährt die Geliebte mit dem Wagen der Toten zum Joggen. Dann verliert sich die Spur von Anne Jäger. Dirk Borges meldete seine Frau als vermisst und glaubt, einen perfekten Mord begangen zu haben.

Bruder der Getöten hegt Misstrauen gegen seinen Schwager

So weit, so gut. Der teuflische Plan scheint zu gelingen. Da schaltet sich der Bruder der Getöteten ein. Er hegt Misstrauen gegen den Schwager und beauftragt den pensionierten Kriminalbeamten Hans Raupers mit dem Fall. Der legt sich tüchtig ins Zeug, recherchiert vor Ort und teilt das Misstrauen seines Auftraggebers.

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Schließlich fliegt er sogar nach Teneriffa, um hier Nachforschungen anzustellen. Ob seine Bemühungen zum Erfolg führen, soll an dieser Stelle offen gelassen bleiben. Das Ende der Geschichte bleibt allein dem Leser vorbehalten.

Der Autor kennt sich bestens auf den Kanaren aus

Günter Wilkening schildert akribisch das Geschehen. Als begeisterter Tourist kennt er sich auf Kreuzfahrtschiffen und an den Orten der geschilderten Ereignisse auf den Kanaren aus. Das Titelbild seines neuen Romans hat er selbst am Strand von Los Cristianos auf Teneriffa aufgenommen. Und noch eins: Das neue Buch hat er seinem kürzlich verstorbenen „Reiter-, Ski- und Stammtischfreund Peter Scheffel in dankbarer Erinnerung an viele schöne gemeinsame Erlebnisse“ gewidmet.

Der Krimi ist ab sofort in den Buchhandlungen erhältlich, ISBN 978-3-7467-5026-2, 14,50 Euro. kp

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