Stadthagen hat sein Bier zurück

Jetzt fließt es!

Geschmackstest bestanden: Mithilfe professioneller Brauer hat Toni Ahn-Bosch Bier gemacht.

Geschmackstest bestanden: Mithilfe professioneller Brauer hat Toni Ahn-Bosch Bier gemacht.

STADTHAGEN. Dort will Ahn-Bosch mit Einverständnis von Geschäftsführer Ludger Schmänk und Unterstützung des Amtspfortenrotts an einer extra für diesen Tag aufgestellten Theke drei Biere vorstellen. Eines davon beschreibt er als herb, eines als süffig, eines wird ein dunkles, also ein Landbier sein.

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Der Geschäftsführer des Hotels zur Amtspforte mag es selbst lieber herb. „Der allererste Versuch war aber auch mir zu hart“, sagt Ahn-Bosch. Die nun entstandene, von den Brauern gezähmte Variante beschreibt Ahn-Bosch als „leicht unter Beck’s“.

Erste Verkostung war bereits für Herbst geplant

Etwas herber ging es auch auf dem Weg bis hierher zu. Ursprünglich hatte Ahn-Bosch bereits im Herbst 2016 zur Verkostung einladen wollen. Doch dann wurde alles etwas komplizierter, als der Gastronom es sich ursprünglich vorgestellt hatte. Unter anderem mussten in der alten Meyer’s-Bitter-Immobilie, wo Ahn-Bosch seine Sechs-Hektoliter-Apparatur aufgebaut hat, Brandschutz-Auflagen erfüllt werden.

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Hörbar angespannt hatte Ahn-Bosch kurz vor Weihnachten erklärt, er hoffe, im ersten Quartal 2017 loslegen zu können. Das hat nun geklappt, die Baugenehmigung liegt vor.

Fast wie selbstverständlich hat sich nach Angaben Peter Knippings die Kooperation mit dem Amtspfortenrott ergeben. „Das Hotel ist unsere Stammadresse für Versammlungen aller Art“, erklärt das Vorstandsmitglied.

Kostproben beim Schützenfest

Auch beim Schützenfest 2017 soll die Zusammenarbeit Auswirkungen haben. Das Amtspforten-Bier wird die erste Wahl für das Rott sein, gibt Knipping zu verstehen. „Wenn auch nicht ausschließlich“ – dafür sind die Mengen zu gering, die Ahn-Bosch brauen kann.

Fest steht dem Hotel-Chef zufolge, dass das Landbier weiter gebraut wird. Ob die Stadthäger dagegen das süffige oder das herbe Amtspforten-Bier vorziehen und welches entsprechend in Serie geht, soll sich im Nachgang des 11. März zeigen.

Name und Etikett fehlen noch

Außerdem fehlen noch ein endgültiger Name und ein Etikett für das Bier. Nur eines ist bereits sicher: In beiden soll die historische Amtspforte, in der das Museum untergebracht ist, eine zentrale Rolle spielen, so Ahn-Bosch.

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Im August war bekannt geworden, dass der Amtspforten-Geschäftsführer das Bierbrauen in Stadthagen in kleinem Stil wiederbeleben will. Räume dafür hat er sich gemeinsam mit dem Mindener Braumeister Daniel Sander (Weser-Pils) und ehemaligen Mitarbeitern der Schaumbuger Privat-Brauerei in der Meyer’s-Bitter-Immobilie in der Altstadt gesucht.

Gebraut wird mit Hilfe einer Anlage, die Ahn-Bosch gebraucht einer bayerischen Mikro-Bauerei abgekauft hat, die ihre Produktion nach erfolgreicher Einführung vergrößern wollte. Ahn-Boschs Motivation ist nach eigenen Angaben der Kampf gegen die gedrückte Stimmung nach der Brauerei-Pleite Anfang 2016. jcp

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