Tourismus

Mitbringsel aus Stadthagen

„Aber meine Kollegin ist unverkäuflich!“ Claudia Schößler (links) und Frederike Hestermann präsentieren humorvoll Stadthäger Mitbringsel. sk

„Aber meine Kollegin ist unverkäuflich!“ Claudia Schößler (links) und Frederike Hestermann präsentieren humorvoll Stadthäger Mitbringsel.

Von vera skamira Stadthagen. „Se han escrito tantos cuentos/Sobre ninos turbulentos...!“ Oder: „Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen...“ Die Geschichte von Max und Moritz liegt als Reclam-Heftchen unter anderen in Spanisch im Regal. Nicht, dass in den Ferien Busladungen Touristen von der iberischen Halbinsel die Stadt bevöllkern würden – aber zwei Stadthäger Gymnasien pflegen regen Auslandsaustausch. Und junge Spanier, Brasilianer, Franzosen und Polen fahren nicht ohne greifbare Erinnerung nach Hause. Gern eingepackt wird laut I-Punkt-Mitarbeiterin Claudia Schößler das Buch „Bilderreise durch Schaumburg“ mit beschreibenden Texten in verschiedenen Sprachen.

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Das Gros des Souvenir-Angebots im I-Punkt bilden Mitbringsel mit Stadthäger Schriftzug. Die klassischeVersion ist mit dem „D“ als Renaissance-Giebel-Element gestaltet – in oranger Farbe, genau: in „Siena“. Dieser Farbton dominiert den kompletten touristischen Werbeauftritt der Kreisstadt. Also nicht etwa ein niederländisches Orange, sondern eben Siena, das an das Ursprungsland der Renaissance erinnern soll: Italien. Schließlich firmiert Stadthagen als Stadt der Weserrenaissance.

Moderner und erst seit Jahresanfang dabei ist der Stadtname als Skyline kreiert. Er ziert Henkeltassen und Geldbörsen, Kugelschreiber, T-Shirts und Taschen – womit wir beim beliebtesten Mitbringsel wären: schlichte textile Einkaufsbeutel. Diese bleiben im Gebrauch und zeigen, wo man gewesen ist. Schokoladentafeln als süße Grüße werden laut Schößler ebenfalls gern mitgenommen, obwohl die Tafeln kein lokales Produkt darstellen, allein: Der Aufdruck zählt! Originales aus Stadthagen gibt es selbstverständlich auch: Bierbrände in schlanken Flaschen, Produkte der Schaumburger Privatbrauerei auf St. Annen.

Einen klaren Kopf erfordert ein Memory-Spiel im Taschenformat mit Stadthäger Motiven. Stunden hat Claudia Schößler im Stadtarchiv nach alten Stadtansichten gefahndet, um 15 Bildpaare zusammenzustellen. Das Memory gibt es zudem in einer Version mit aktuellen Stadtmotiven – eine nette Idee, um die kleinen grauen Zellen zu aktivieren und den Lieben daheim die Stadt en détail vorzustellen. sk

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