Stadthagen

Post sortiert bald an der Dülwaldstraße

Gut voran gehen die Bauarbeiten für den neuen Zustellstützpunkt der Deutschen Post an der Dülwaldstraße.

Gut voran gehen die Bauarbeiten für den neuen Zustellstützpunkt der Deutschen Post an der Dülwaldstraße.

Stadthagen. Grund der Standortverlagerung ist der nicht mehr zeitgemäße bauliche Zustand des alten Postgebäudes an der Bahnhofstraße7. Dort müssen die Briefe und Pakete nämlich umständlich mit einem Lastenaufzug in obere Etagen zum Sortieren befördert werden – und wieder zurück. „Das entspricht nicht länger einer modernen Arbeitsökonomie“, beschreibt das ein Sprecher der Immobiliengesellschaft der Post.

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Im neuen Zustellstützpunkt wird der An- und Abtransport hingegen ebenerdig möglich sein. Die Post- und Paketsendungen können dann bequem über Lkw-Rampen ins Gebäude und wieder hinaus transportiert werden. „Es werden also alle Vorzüge einer modernen Betriebstätte vorzufinden sein“, betonte der Post-Sprecher.

Die Betriebsfläche des Verteilzentrums beträgt rund 800 Quadratmeter. Auf dem 5500 Quadratmeter großen Grundstück wird es zudem 40 teilweise überdachte Parkplätze für Kleinlaster geben.

Neue Arbeitsplätze werden im Zuge der Standortverlagerung nicht geschaffen, wie der Post-Sprecher erläuterte. Sämtliche 30 derzeit noch an der Bahnhofstraße tätigen Fachkräfte werden demnach an die Dülwaldstraße wechseln. „An der Situation der Zustellung für die Postkunden in und um Stadthagen wird sich überhaupt nichts ändern“, versicherte der Sprecher.

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Die Post tätigt die Investition nicht selber, sondern mietet den Neubau. Auch beim derzeit genutzten Gebäude an der Bahnhofstraße tritt die Post seit einigen Jahren als Mieterin auf. Wie berichtet möchten ein Projektentwickler und eine Investorengruppe auf diesem Areal ein Facharztzentrum errichten.

Den Erwerb des Grundstücks und den Neubau an der Dülwaldstraße hat die „ZSP Stadthagen GmbH & Co. KG“ getätigt. Nach den Worten von deren Geschäftsführer David Lukat handelt es sich dabei „um eine reine Zweckgesellschaft für dieses eine Investitionsprojekt“. Die Firma werde „darüber hinaus nicht am Markt tätig sein“. Die Investitionssumme beläuft sich nach Angaben von Lukat auf 1,2 Millionen Euro. Einen entsprechenden rentierlichen Erlös erwarte man von langfristigen Mietverträgen.

In dem Verteilzentrum werden ab 5.30 Uhr Briefe und Pakete nach Postbezirken sortiert. Angeliefert werden diese aus den Postzentren in Pattensen und Anderten. Ab etwa 8.30 Uhr werden die Brief- und Paketsendungen nach Angaben des Post-Sprechers das Verteilzentrum in Richtung Kunden verlassen. ssr

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