Burger King-Ansiedlung

Reaktionen von "toll" bis "überflüssig"

Die in Bau befindliche Filiale sucht bereits Mitarbeiter.

Die in Bau befindliche Filiale sucht bereits Mitarbeiter.

Stadthagen. Nach Auffassung von CDU-Fraktionschef Heiko Tadge ist es „gut für Stadthagen, wenn so ein Unternehmen hierher kommt“. Das neue Angebot werde „sicherlich besonders für viele junge Leute attraktiv sein“. Mit Blick auf andere Fast-Food-Angebote in der Kreisstadt sagt Tadge: „Konkurrenz belebt das Geschäft.“

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Auch SPD-Fraktionssprecher Jan-Philipp Beck beurteilt die Ansiedlung "grundsätzlich positiv", vor allem auch mit Blick auf die dadurch entstehenden neuen Jobs. Der Standort an "einer der wesentlichsten Einfallstraßen" sei gut gewählt.

Kette hat "guten Ruf"

„Die Ansiedlung zeigt, dass Stadthagen erfreulicherweise offensichtlich eine gewisse Attraktivität für solche Unternehmen hat“, meint FDP-Fraktionsvorsitzender Lothar Biege: „Die Kette Burger King hat einen guten Ruf.“ Auch der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Rates, Jens Klugmann (CDU), ist zufrieden: „Es ist gut, dass da neue Arbeitsplätze entstehen.“ Die Ansiedlung werde zudem zur Belebung des dortigen Gewebegebietes beitragen.

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Ablehnung kommt hingegen von WIR-Sprecher Richard Wilmers: „Wir brauchen nicht noch eine Fast-Food-Kette in Stadthagen, von diesen Läden kommt nichts Gutes, die jungen Leute brauchen eine andere Nahrung.“ Er sei verärgert, dass die Verwaltung die Politik nicht vorher über die geplante Ansiedlung informiert hat: „Das hätte diskutiert werden müssen.“ Auch Maria Börger-Sukstorf (Grüne) ist skeptisch: „Wir haben schon genug Imbisse in Stadthagen, da brauchen wir nicht auch noch Burger King.“ Allerdings müsse man grundsätzlich froh über jede Ansiedlung sein, fügt die Grüne hinzu.

Kontroverse im Netz

Zahlreiche Reaktionen auf die Burger King-Ansiedlung gibt es in den sozialen Medien – positiv wie ablehnend. So schreibt Alexander Schuster: „Super. Jetzt gibt es wieder leckere Burger. Mc Donalds schmeckt schon lange nicht mehr.“ Mirko Wiehe kommentiert: „Toll, fast direkt neben der Arbeit, wenn man nach dem Bild gehen kann.“ Michael Reutemann fügt hinzu: „Noch 300 Filialen von der Sorte und dann hätte Stadthagen wieder ein bisschen Kaufkraft.“ Und Frauke Petersen jubelt: „Jaaa! Burger King is the best.“

Es finden sich aber genauso ablehnende Stellungnahmen. So fragt Rebecca Höhle: "Wer braucht noch so einen Burger-Mist? Friseure, Spielhallen, Fastfood – willkommen in Stadthagen!" Marco Leszczynski kommentiert: "Müll essen und Müll einkaufen. Stadthagen bricht immer wieder die Rekorde." Und Christian Buono hat gepostet: "Das ist genauso überflüssig wie die B 65 neu zu bauen." Lei Doreen derweil spottet: "Immer rein in die unförmigen Körper. Ein geiler Sushi-Laden wäre mal was gewesen." ssr

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