Areal soll nicht mehr verwahrlosen

SPD will Tropicana-Gelände aufwerten

Stadthagen. Es sei „schade, dass es bislang so wenig genutzt wird“, bekundete SPD-Vorsitzender Jan-Philipp Beck nach einer Begehung des Außengeländes durch den SPD-Stadtverband.

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Seitdem in den Jahren 2010 und 2011 der Betrieb von Eisbahn und Wellenfreibad eingestellt worden war, seien die Flächen ungenutzt „und verkommen zunehmend“, fügte die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Koller hinzu: „Das wollen wir ändern.“

Trotz der angespannten Haushaltslage habe die Stadt „eine Verantwortung für diese Flächen, um eine weitere Verwahrlosung zu verhindern“, ergänzte Fraktions-Vize Thomas Pawlik: „Die Finanznot der Stadt darf nicht dazu führen, dass das Gelände immer unansehnlicher wird.“

Vor anderen Investitionen ins Tropicana sei zunächst eine Aufwertung des Außengeländes dran, so Pawlik. Es seien dabei kurzfristige Zwischenschritte denkbar, die einer langfristigen Entwicklungsmöglichkeit des Tropicanas, etwa durch ein Außenbecken, nicht entgegen stehen.

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Auch Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes denkbar

Die SPD kann sich nach den Worten von Beck beispielsweise eine Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes vorstellen. Denkbar seien auch der Betrieb von Mobilhäusern, eine parkähnliche Sommer-Liegewiese, kleinere Wasserspiele oder öffentliche Sportangebote.

Dies seien aber lediglich Vorschläge, um eine Entwicklungsperspektive für die Flächen aufzuzeigen, so Beck weiter. „Unsere Vorschläge sehen wir nicht dogmatisch. Uns ist wichtig, dass Bewegung in die Sache kommt und die Flächen nicht weiter brach liegen.“

Die SPD schlägt nach Angaben von Beck deshalb vor, im Jahr 2019 einen Prozess der Entwicklung von Nutzungsideen unter Beteiligung der Stadthäger Bürger zu starten. Ziel sei es, gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben eine attraktive und bürgerfreundliche Nutzung zu entwickeln.

Im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen wird sich die SPD nach den Worten ihres Finanzexperten Bernd Biederstädt dafür einsetzen, dass ein Entwicklungs- und Planungsprozess durch den städtischen Etat 2019 abgesichert wird. Die SPD hoffe auf eine konstruktive Diskussion im Rat, mit der Stadtverwaltung und mit den Bürgern, sagte Beck abschließend. Stefan Rothe

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