Autoschau begeistert

Tolle Schlitten, volle City

Die Autoschau hat für Jung und Alt etwas zu bieten.

Die Autoschau hat für Jung und Alt etwas zu bieten.

Stadthagen. „Tolles Wetter, tolle Autos, viele Menschen – was will man mehr“, brachte es Detlef Schröter vom Stadtmarketing Stadthagen (SMS) auf den Punkt.

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Im Mittelpunkt standen straßauf, straßab aber natürlich die Fahrzeuge. Schröter selbst zum Beispiel ist begeisterter Auto-Fan, vor allem, wenn es um alte Alfa Romeos geht. „Die Emotion, die italienische Lebensart, das Design, der Klang – einmalig“, erzählte er. „Als Zwölfjähriger bin ich mit meinen Eltern in Italien gewesen und habe damals schon gesagt: Wenn ich groß bin, will ich eine ‚Giulia‘ haben.“ Liebe auf den ersten Blick, gewissermaßen. Zwar musste er sich einige Zeit gedulden und lange suchen, es hat sich allerdings gelohnt: Schröter präsentierte auf dem Marktplatz einmal mehr nicht nur seine Giulia, sondern auch einen Bertone sowie einen Spider Duetto, allesamt behutsam restauriert und bestens in Schuss.

Ein Stück Lebensart verkörpern für viele Autofans auch die klassischen Transporter aus dem Hause Volkswagen. „VW-Bus fahren ist eine Lebenseinstellung. Gerade die alten Modelle sind einfach Kult, aber sie alle eint das Gefühl von Unabhängigkeit und Entschleunigung“, sagte Stefan Redecker von der Bullibande 2.0, einer Gruppe für Bullifahrer, Fans und alle, die es noch werden wollen. „Wir sind eine große Familie, und unsere Fahrzeuge gehören dazu. Der einzige Nachteil ist, dass sie am Esstisch keinen Platz haben.“

Natürlich übten die alten Fahrzeuge einen besonderen Reiz aus, begegnet man ihnen heute doch nicht mehr regelmäßig. Über mangelndes Interesse dürften sich jedoch auch die Autohändler aus der Umgebung nicht beklagen. Ob Benziner oder E-Auto, ob Autohaus Schulze, Matz, Wecke, Sebening, Becker-Tiemann, Stelzer, Grabbe oder Heim – jedes einzelne hatte schicke Hingucker aufgefahren, die von den Besuchern ausgiebig unter die Lupe genommen werden konnten.

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Doch nicht nur vierrädrige Fahrzeuge ließen sich entdecken. Fasst man das Thema Mobilität etwas weiter, landet man zwangsläufig bei einem weiteren Trend: E-Bikes. „Mittlerweile erkundigt sich bei uns fast jeder zweite Kunde nach einem Elektro-Fahrrad“, sagte Herbert Sieminewski vom Zweirad-Center, das aus diesem Grund auch ein gutes Dutzend davon im Gepäck hatte. „Treten muss man bei den Rädern genauso wie vorher. Aber man kann einstellen, wie sehr“, erklärte er. Gerade in Zeiten, in denen auf den Straßen viel los ist, eine Alternative: „Das Schöne an den modernen Rädern ist, dass man viel mehr Kilometer fährt. Das ist gut für die Gesundheit und die Umwelt.“

Zufrieden waren auch die Stadthäger Einzelhändler mit dem parallel zur Autoschau verlaufenden verkaufsoffenen Sonntag. „Es ist gut gelaufen, es war jede Menge los“, sagte etwa Andreas Breuer von Breuer&Schweer: „Es waren sehr viele Leute im Geschäft.“ Jochen Kreft von Intersport ergänzte: „Das war ein sehr gut genutzter verkaufsoffener Sonntag, wir können uns über mangelnden Zulauf nicht beschweren.“ Auto- und Einzelhändler seien „rundum zufrieden gewesen“, bilanzierte am Abend SMS-Chef Günter Raabe: „Die Stadt war wirklich proppevoll.“

Thomas Rocho

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