Ruhezone geplant

Verkehrsverein will Stadthäger Westfriedhof aufwerten

Der Verkehrsverein mahnt, die Sanierung des Westwalls abzuschließen.

Stadthagen. Hepe erklärte bei der Hauptversammlung im Ratskeller, dass der Verein die Aufwertung des Westfriedhofes als neues Projekt angehe. Ein Ziel sei es, den „Durchgangsverkehr“ durch das historische Areal zu unterbinden. Durch die Nutzung als Abkürzung werde der Friedhof in Mitleidenschaft gezogen. Weiterhin solle durch eine Aufpflasterung eine Ruhezone geschaffen werden, an einer Stelle an der einst eine Totenkirche stand. Mit der evangelischen Kirchengemeinde St. Martini als Eigentümerin des Friedhofs und der für die Verkehrssicherung zuständigen Stadt habe sich der Verein in Gesprächen zu dem Projekt abgestimmt.

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Als weitere Vorhaben zählte Hepe unter anderem die Einrichtung eines Kinderspielplatzes im Umfeld des Lusthauses auf, die Neuauflage des Buches "Stadthagen in den Fünfzigern" sowie eine Ausstellung zur Postgeschichte in Stadthagen. Außerdem mahnte er an, die Sanierung des Westwalles mit Asphaltierung der Wegdecke sowie neuer Beleuchtung und Mobiliar abzuschließen.

Öffnung der Obernstraße für Verkehr abgelehnt

Auch ziehe sich der Prozess der Altstadtsanierung hin. Es sei an der Zeit, dass dieses Projekt „mehr Fahrt aufnehme“. Dabei lehne der Verkehrsverein die Überlegungen des Stadtmarketingvereins Stadthagen zu einer Öffnung der Obernstraße für den Autoverkehr entschieden ab.

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Bürgermeister Oliver Theiß erklärte in seinem Grußwort, dass die Altstadtsanierung neben dem Kindergartenneubau höchste Priorität besitze. Probleme habe bereitet, dass zwei wichtige Stellen im Bauamt zuletzt nicht besetzt waren. Mit der baldigen Einstellung des neuen Stadtplaners und der neuen Leiterin sei jedoch eine Verbesserung zu erwarten.

Hepe gab einen weiteren Überblick über die Tätigkeit des Verkehrsvereins von der Ausrichtung des Blumenschmuckwettbewerbes über das Engagement im "Kulturnetzwerk Stadthagen" bis hin zur Pflege von Spielplätzen und der Instandsetzung der vom Verein aufgestellten Ruhebänke. Die Mitgliederzahl erhöhte sich von 361 auf 381. bor

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