„Bad Banks“-Star Paula Beer: „Anlagetipps? Da kann ich nicht helfen“

Schauspielerin Paula Beer spielt auch in der zweiten Staffel von „Bad Banks“ wieder die junge Investmentbankerin Jana Liekam.

Schauspielerin Paula Beer spielt auch in der zweiten Staffel von „Bad Banks“ wieder die junge Investmentbankerin Jana Liekam.

„Bad Banks“ geht weiter: Nach dem Erfolg der ersten sechs Folgen schicken Arte (Donnerstag ab 20.15 Uhr) und das ZDF (Samstag ab 21.45 Uhr) das Jungbanker-Trio Jana Liekam (Paula Beer), Adam Pohl (Albrecht Schuch) und Tao Hoang (Mai Duong Kieu) wieder zum Geldverdienen. Im RND-Interview spricht Paula Beer über die Erfolgsserie und ein mögliches Hollywood-Remake.

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Sind Drehbücher wie Vokabeln lernen wegen der ganzen Begriffe aus der Finanzwelt?

Beim ersten Lesen der Drehbücher geht mir das schon so, dass ich manches nicht sofort verstehe. (lacht) Die Vorbereitung zum Dreh der ersten Staffel liegt schon zwei Jahre zurück. Man vergisst das alles sehr schnell wieder. Auch ich musste erst mal wieder reinkommen. Wir haben am Set aber zum Glück Fachberater, die uns die Begriffe ganz genau erklären.

Die erste Staffel wurde von Christian Schwochow inszeniert, die zweite von Christian Zübert. Worin bestand beim Dreh der größte Unterschied?

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Ich kann das gar nicht vergleichen. Es ist nicht nur ein neuer Regisseur, sondern auch ein neuer Kameramann und damit ein ganz neues Gespann. Für mich war es auch neu, eine Figur, die ich schon kenne, wieder aufzunehmen und weiterzuentwickeln. Zwischen beiden Staffeln gibt es ja einen Zeitsprung von sechs Monaten. Da hatte ich Fragen wie: Was ist in der Zwischenzeit passiert? Wie hat sie sich verändert? Es war also ein komplett neues Set.

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Wie sah dieses Mal die Vorbereitung aus?

Wir waren vor Drehbeginn bei Fintech-Unternehmen und haben uns mit den Leuten, die dort arbeiten, unterhalten. Weil man das aber so schnell vergisst, habe ich versucht, das wieder hochzuholen, was wir uns mit der ersten Staffel aufgebaut haben. Meine Figur Jana kommt vom Investmentbanking, hat dann eine Schleife gedreht, aber vielleicht findet sie ja auch wieder zurück.

Kommen nach dem Riesenerfolg von „Bad Banks“ fremde Menschen auf Sie zu und wollen Anlagetipps von Ihnen?

Ich werde öfter mal gefragt, ob ich da super Tipps habe. Das ist auch ein schönes Kompliment, wenn mir meine Rolle, die ich spiele, abgenommen wird. Aber ich kann hier leider nicht wirklich helfen … (lacht)

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Sie spielen nur in ausgewählten Produktionen mit. Woran liegt das?

Mir ist es total wichtig, dass ich zwischen den Projekten Zeit habe. Wenn man Sachen nacheinander wegdreht, habe ich gar nicht mehr den Kopf frei, irgendwas entstehen zu lassen. Für das Spielen von fiktiven Stoffen braucht man wahnsinnig viel Input von außen. Sonst geht man immer nur von sich aus und das wäre ein bisschen langweilig.

„Bad Banks“: Paula Beer würde auch eine dritte Staffel reizen

Das ZDF hat die Remake-Rechte von „Bad Banks“ für Amerika vergeben. Wer könnte Ihre Rolle in einer Hollywood-Neuauflage spielen?

Die Frage ist: Wie nah wäre ein Remake an uns dran? Es gibt für viele Serien internationale Vorlagen. Was dann am Ende davon übrig bleibt, sei mal dahingestellt. Amerika hat ja auch ein ganz anderes Banken-Setting. Vielleicht sucht man eine Schauspielerin, die bisher für ganz andere Rollen bekannt ist. Als ich damals für die erste Staffel besetzt wurde, war ich noch sehr jung und wurde vom Typ her ganz anders besetzt als das, was ich bisher so gespielt hatte.

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Würde es Sie reizen, auch noch eine dritte Staffel von „Bad Banks“ zu drehen?

Auf jeden Fall. Von der Figur und vom ganzen Setting fände ich das schon spannend. Aber man muss natürlich auch gucken, ob eine Fortsetzung auch die gleiche Spannung und Dichte wie die ersten beiden Staffeln haben würde. In der ersten Staffel wurde die Bankenwelt aufgemacht und musste vor allem so erklärt werden, dass man versteht, wie alles funktioniert. Mein Chemielehrer hat früher immer gesagt: „Der Urschleim ist jetzt klar.“ In der zweiten Staffel konnte man nun noch mehr vertiefen, da der Zuschauer schon ein Verständnis für die Arbeitswelt aus der ersten Staffel hat und der Fokus auf andere Aspekte der Geschichte gelegt werden konnte.

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