Liegt ein Fehler im System vor?

BR-Intendantin Wildermuth: „Vorgänge im RBB sind singulär“

Katja Wildermuth, seit 1. April 2019 Programmdirektorin des MDR in Halle – und demnächst BR-Intendantin?.

Aus Sicht von BR-Intendantin Katja Wildermuth lassen die Vorfälle beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) keine Rückschlüsse auf Fehler im System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Gänze zu.

München. Aus Sicht von BR-Intendantin Katja Wildermuth lassen die Vorfälle beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) keine Rückschlüsse auf Fehler im System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Gänze zu. „Nach meinem Kenntnisstand und nach dem, was wir jetzt wissen: Ja, die Vorgänge im RBB sind singulär“, sagte Wildermuth der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag).

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Vertrauen sei „verloren gegangen“

Die Chefin des Bayerischen Rundfunks (BR) äußerte sich „fassungslos und besorgt“ über die Krise beim RBB. „Das Vertrauen und die Verbundenheit mit unseren Zuschauern und Zuhörerinnen wird jetzt davon überschattet“, sagte Wildermuth, die zugleich die Erklärung der Intendantinnen und Intendanten der ARD vom Wochenende verteidigte, in der diese öffentlich machten, dass sie der amtierenden RBB-Geschäftsleitung eine transparente Aufklärung der Vorwürfe zu Fällen von Verschwendung, Vorteilsnahme und Vetternwirtschaft nicht mehr zutrauen.

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„Viele Wochen haben wir in Gesprächen um umfassende Aufklärung gebeten, vieles jedoch auch nur scheibchenweise oder aus der Presse erfahren. Da ist das Vertrauen verloren gegangen“, sagte Wildermuth. Die BR-Intendantin fügt hinzu: „Es ist aber das Vertrauen noch da, dass die amtierende RBB-Leitung die richtigen Schlüsse zieht.“ Letztlich obliege eine Neuaufstellung den Gremien des RBB.

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Die Erklärung vom Wochenende sei das „Ergebnis vieler Gespräche im Hintergrund bis tief in die Nacht“. „Wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht, aber rasche und lückenlose Transparenz seitens der RBB-Leitung ist überfällig“, sagte Wildermuth der „Süddeutschen Zeitung“.

RND/epd

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